Google Meet Whiteboard nutzen: Der ultimative Guide

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Hier ist ein umfassendes Tutorial zur Nutzung der Whiteboard-Funktion in Google Meet.

Da Google das alte „Jamboard“ eingestellt hat, basiert dieser Guide auf der aktuellen Integration von Partner-Apps wie FigJam, Lucidspark oder Miro, die nun direkt in Google Meet eingebettet sind.


In der modernen Arbeitswelt ist visuelle Zusammenarbeit entscheidend. Google Meet bietet keine eigene Whiteboard-Software mehr an, sondern setzt auf eine nahtlose Integration marktführender Tools. So nutzt du sie effizient.

Schritt 1: Ein Whiteboard während eines Anrufs starten

  1. Meeting beitreten: Starte oder betrete ein Google Meet Videotelefonat.
  2. Aktivitäten-Icon öffnen: Klicke unten rechts in der Menüleiste auf das Symbol mit den geometrischen Formen (Aktivitäten – Dreieck, Quadrat, Kreis).
  3. App auswählen: Klicke auf „Add-ons“. Hier siehst du eine Liste der verfügbaren Whiteboard-Apps (standardmäßig meist FigJam, Lucidspark oder Miro).
  4. Zusammenarbeit starten: Wähle eine App aus. Du wirst nun gefragt, ob du eine neue Datei erstellen oder eine bestehende öffnen möchtest.

Schritt 2: Freigabe für Teilnehmer

Sobald du das Whiteboard öffnest, müssen die anderen Teilnehmer Zugriff erhalten:

  • Einladung senden: Klicke in der App-Ansicht innerhalb von Meet auf „Aktivität starten“ oder „Zusammenarbeit beginnen“.
  • Berechtigungen: Die Teilnehmer erhalten eine Benachrichtigung im Chat oder ein Pop-up-Fenster, um dem Whiteboard beizutreten. Du kannst in der Regel wählen, ob sie nur zuschauen oder aktiv mitarbeiten dürfen.

Schritt 3: Die wichtigsten Funktionen nutzen

Egal welches Tool (FigJam, Miro etc.) du gewählt hast, die Grundfunktionen sind fast immer identisch:

  • Stift-Werkzeug: Zum freien Zeichnen und Markieren.
  • Sticky Notes (Digitale Haftnotizen): Ideal für Brainstorming-Sessions. Schreibe Ideen auf bunte Zettel und verschiebe sie frei auf dem Board.
  • Formen & Verbinder: Erstelle Flussdiagramme oder Mindmaps mit Pfeilen und geometrischen Formen.
  • Textfelder: Für längere Erklärungen oder Überschriften.
  • Reaktionen: Nutze Emojis oder Sticker, um Feedback zu den Ideen anderer zu geben, ohne den Redefluss zu unterbrechen.

Schritt 4: Das Whiteboard präsentieren vs. zusammenarbeiten

Es gibt zwei Arten, das Board zu nutzen:

  1. Zusammenarbeit (Standard): Alle klicken auf den Link in Meet und arbeiten gleichzeitig im selben Dokument. Jeder sieht die Mauszeiger der anderen.
  2. Bildschirmfreigabe: Wenn du nur etwas erklären möchtest, kannst du auch einfach deinen Tab teilen (Button „Jetzt präsentieren“ -> „Tab“). In diesem Fall können die anderen nur zusehen.

Schritt 5: Speichern und Nachbereiten

Ein großer Vorteil der neuen Integrationen ist, dass die Boards automatisch in der Cloud des jeweiligen Anbieters (z. B. in deinem Figma- oder Miro-Account) gespeichert werden.

  • Nach dem Meeting: Du kannst den Link zum Board einfach in den Chat posten oder später per E-Mail versenden.
  • Export: Die meisten Tools erlauben es, das fertige Whiteboard als PDF oder Bilddatei (PNG/JPG) zu exportieren, um es in Präsentationen einzubauen.

Profi-Tipps für bessere Meetings:

  • Vorbereitung: Erstelle das Whiteboard bereits vor dem Meeting und bereite Strukturen (Spalten für Pro/Contra, Mindmap-Zentrum) vor.
  • Timer nutzen: Viele Add-ons haben integrierte Timer. Nutze sie für Brainstorming-Phasen (z. B. „5 Minuten für Ideen sammeln“), um den Zeitplan einzuhalten.
  • Cursor-Tracking: Wenn es unübersichtlich wird, klicke auf das Profilbild eines Teilnehmers, um seiner Ansicht zu folgen.

Fazit: Auch ohne das alte Jamboard ist Google Meet durch die neuen Add-ons ein mächtiges Werkzeug für kreative Zusammenarbeit geworden. Probiere FigJam oder Miro aus, um herauszufinden, welches Design dir am besten liegt!

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