Gaming-PC Performance steigern: 2 CMD-Befehle für Windows 10
Hier ist ein kompaktes und leicht verständliches Tutorial, wie du die Performance deines Windows 10 Gaming-PCs mit nur zwei Eingabebefehlen optimierst.
Viele Windows-Nutzer wissen nicht, dass das System standardmäßig nicht auf maximale Gaming-Leistung konfiguriert ist. Mit der Eingabeaufforderung (CMD) kannst du versteckte Funktionen freischalten und Systembremsen lösen.
Vorbereitung: CMD als Administrator starten
Damit die Befehle funktionieren, musst du sie mit Administratorrechten ausführen:
- Drücke die Windows-Taste.
- Tippe "cmd" ein.
- Klicke rechts auf "Als Administrator ausführen".
Befehl 1: Den Modus „Ultimative Leistung“ freischalten
Windows 10 versteckt einen speziellen Energiesparplan, der darauf ausgelegt ist, Mikroruckler zu reduzieren und die volle Hardware-Power ohne Verzögerung bereitzustellen.
Der Befehl:
Kopiere diesen Text, füge ihn in die CMD ein und drücke Enter:
powercfg -duplicatescheme e9a42b02-d5df-448d-aa00-03f14749eb61
Was dieser Befehl bewirkt: Er schaltet den Modus "Ultimative Leistung" (Ultimate Performance) frei. Im Gegensatz zum Modus "Höchstleistung" werden hier selbst kleinste Latenzen bei der Stromversorgung der CPU und GPU eliminiert.
So aktivierst du ihn danach:
- Drücke
Win + R, tippepowercfg.cplein und drücke Enter. - Klicke auf "Zusätzliche Energiesparpläne einblenden".
- Wähle Ultimative Leistung aus.
Befehl 2: Systemdateien reparieren und Performance-Bremsen lösen
Häufig wird ein PC mit der Zeit langsamer, weil Systemdateien beschädigt oder fehlerhaft sind. Dies kann zu FPS-Drops oder langen Ladezeiten führen.
Der Befehl:
Tippe folgenden Befehl ein und drücke Enter:
sfc /scannow
Was dieser Befehl bewirkt: Der System File Checker (SFC) scannt alle geschützten Systemdateien und ersetzt beschädigte Versionen automatisch durch korrekte Microsoft-Originaldateien. Dies stabilisiert das Betriebssystem und sorgt dafür, dass Hintergrundprozesse keine unnötigen Ressourcen verbrauchen.
Hinweis: Dieser Vorgang kann 5–10 Minuten dauern. Warte, bis die Meldung erscheint, dass der Scan abgeschlossen ist.
Bonus-Tipp (Kombination): Das System „tiefenreinigen“
Sollte sfc /scannow Fehler finden, die es nicht reparieren kann, nutze diesen ergänzenden Befehl, um das Windows-Image direkt von den Microsoft-Servern zu reparieren:
DISM /Online /Cleanup-Image /RestoreHealth
Fazit
Durch diese zwei (plus einen optionalen) Befehle hast du:
- Die volle Hardware-Leistung ohne Energiespar-Drosselung freigeschaltet.
- Dein Betriebssystem von Fehlern bereinigt, die die CPU belasten könnten.
Empfehlung: Starte deinen PC nach der Ausführung der Befehle einmal neu, damit alle Änderungen vollständig übernommen werden. Viel Spaß beim Zocken!