Die 5 besten kostenlosen Minecraft Server-Hoster im Vergleich (2024)
Hier ist ein ausführliches Tutorial zu den 5 besten kostenlosen Minecraft Server-Hosting-Anbietern. Dieses Tutorial hilft dir dabei, den richtigen Hoster für deine Bedürfnisse zu finden und zeigt dir, wie du startest.
Egal, ob du nur mit ein paar Freunden im Survival-Modus spielen oder ein neues Plugin testen möchtest – ein eigener Server ist der Mittelpunkt jeder Minecraft-Erfahrung. Da professionelles Hosting oft Geld kostet, haben wir hier die besten kostenlosen Alternativen zusammengestellt.
Inhaltsverzeichnis
- Aternos – Der Klassiker für Einsteiger
- Oracle Cloud – Die Profi-Lösung mit maximaler Power
- Minehut – Ideal für Communitys und Sichtbarkeit
- FalixNodes – Viel Freiheit und gute Ressourcen
- Skynode – Solide Performance für kleine Gruppen
- Schritt-für-Schritt-Anleitung: So startest du deinen Server
1. Aternos
Aternos ist der bekannteste Name in der Szene. Es ist "echtes" kostenloses Hosting ohne versteckte Gebühren.
- Vorteile: Komplett kostenlos (dauerhaft), sehr einfache Bedienung, riesige Auswahl an Modpacks und Plugins per Klick installierbar.
- Nachteile: Server schaltet sich ab, wenn niemand online ist; Warteschlangen beim Starten zu Stoßzeiten; begrenzte Hardware-Ressourcen.
- Ideal für: Gelegenheitsspieler und kleine Freundesgruppen (2–5 Spieler).
2. Oracle Cloud (Free Tier)
Dies ist kein typischer Minecraft-Hoster, sondern ein Cloud-Anbieter. Das "Always Free"-Angebot ist jedoch extrem leistungsstark.
- Vorteile: Bis zu 24 GB RAM und 4 ARM-Kerne möglich – das übertrifft fast jeden bezahlten Server! 24/7 online.
- Nachteile: Kreditkarte zur Verifizierung erforderlich; sehr komplexe Einrichtung über Linux-Konsole (kein fertiges Web-Interface).
- Ideal für: Technik-Affine und Profis, die einen permanenten Hochleistungs-Server wollen.
3. Minehut
Minehut verfolgt einen sozialen Ansatz. Dein Server ist Teil eines großen Netzwerks.
- Vorteile: Sehr einfache Einrichtung; Spieler können deinen Server über die Minehut-Lobby finden; gute Stabilität.
- Nachteile: In der kostenlosen Version begrenzte Slots und RAM; Werbung für Minehut beim Betreten des Servers.
- Ideal für: Leute, die öffentliche Server oder kleine Minigames erstellen wollen.
4. FalixNodes
FalixNodes bietet deutlich mehr Hardware-Ressourcen als Aternos und ein professionelles Control-Panel (Pterodactyl).
- Vorteile: Zugriff auf Dateien (FTP), Unterstützung für eigene
.jar-Dateien, vergleichsweise viel RAM für einen Gratis-Hoster. - Nachteile: Viele Werbeanzeigen auf der Webseite; Server muss regelmäßig manuell über das Dashboard "erneuert" werden, damit er nicht gelöscht wird.
- Ideal für: Nutzer, die volle Kontrolle über ihre Dateien und mehr Leistung benötigen.
5. Skynode
Skynode bietet ein faires Gratis-Paket mit einer sehr stabilen Infrastruktur.
- Vorteile: Einfache Benutzeroberfläche, schneller Support (auch für Free-User), gute Rechenzentren.
- Nachteile: Begrenzter Speicherplatz (Disk Space); Server muss bei Inaktivität oft neu gestartet werden.
- Ideal für: Kleine Testprojekte oder kurzzeitige Survival-Sessions.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: So startest du deinen kostenlosen Server
In diesem Beispiel nutzen wir Aternos, da es für die meisten Nutzer der einfachste Weg ist.
Schritt 1: Registrierung
Gehe auf aternos.org und erstelle ein kostenloses Konto. Du musst lediglich einen Benutzernamen wählen und ein Passwort festlegen.
Schritt 2: Server erstellen
Klicke auf den Button "Erstelle einen Server". Hier kannst du wählen zwischen:
- Java Edition: Für PC-Spieler.
- Bedrock Edition: Für Windows 10/11, Konsolen und Mobile.
Schritt 3: Software wählen
Im Dashboard findest du den Reiter "Software". Hier kannst du entscheiden:
- Vanilla: Das Standard-Minecraft.
- Spigot/Paper: Wenn du Plugins (wie WorldEdit oder Essentials) nutzen willst.
- Forge/Fabric: Wenn du Mods installieren möchtest.
Schritt 4: Konfiguration
Unter "Optionen" kannst du die Spieleranzahl, den Schwierigkeitsgrad und die White-List einstellen. Wichtig: Aktiviere "Crack" (Nicht-original), falls du oder deine Freunde keine offizielle Minecraft-Lizenz besitzen (was wir jedoch nicht empfehlen).
Schritt 5: Starten und Verbinden
- Klicke auf die Startseite deines Servers und drücke den großen grünen "Start"-Button.
- Akzeptiere die EULA von Mojang.
- Warte die Warteschlange ab (falls vorhanden). Ein Signalton ertönt, wenn der Server bereit ist.
- Kopiere die IP-Adresse (z. B.
meinserver123.aternos.me) und füge sie in Minecraft unter "Direktverbindung" ein.
Fazit: Welcher Hoster ist der Richtige?
- Willst du keine Arbeit und nur schnell spielen? Wähle Aternos.
- Willst du maximale Power und hast Linux-Kenntnisse? Wähle Oracle Cloud.
- Willst du viele Spieler anlocken? Wähle Minehut.
- Willst du volle Dateikontrolle? Wähle FalixNodes.
Wichtiger Hinweis: Kostenlose Server sind super zum Testen und für kleine Gruppen. Sobald du jedoch mit 10+ Spielern gleichzeitig und vielen Mods spielen willst, wirst du bei fast allen kostenlosen Anbietern an Performance-Grenzen stoßen.