Der ultimative Guide: So nutzt du den Custom Mode in Suno AI
Hier ist ein umfassender Guide, wie du den Custom Mode in Suno AI meisterst, um die volle Kontrolle über deine Musikkreationen zu erhalten.
Während der Standard-Modus von Suno AI oft gute Ergebnisse liefert, ermöglicht dir der Custom Mode, gezielt Texte, Songstrukturen und Musikstile zu bestimmen. Hier erfährst du Schritt für Schritt, wie du zum Profi-Producer wirst.
1. Den Custom Mode aktivieren
Logge dich bei Suno AI ein und klicke auf den Reiter „Create“. Standardmäßig siehst du nur ein einfaches Eingabefeld. Aktiviere oben links den Schalter „Custom Mode“. Nun öffnen sich zusätzliche Felder für Lyrics, Stil und Titel.
2. Das Lyrics-Feld: Die Kunst der Metatags
Im Custom Mode kannst du entweder eigene Texte einfügen oder die KI bitten, Texte basierend auf einem Thema zu generieren. Der wichtigste Teil sind hier die Struktur-Tags (Metatags), damit die KI weiß, wann welcher Teil des Songs gesungen werden soll.
Schreibe diese Tags in eckige Klammern:
- [Intro]: Ein instrumentaler oder stimmlicher Einstieg.
- [Verse 1]: Die erste Strophe.
- [Chorus]: Der Refrain (wird meistens energetischer gesungen).
- [Bridge]: Ein verbindendes Element, das oft den Rhythmus leicht ändert.
- [Guitar Solo] oder [Instrumental Break]: Für rein musikalische Abschnitte.
- [Outro]: Das Ende des Songs.
Pro-Tipp: Du kannst auch Anweisungen wie [Emotional] oder [Whispered] direkt vor den Text in Klammern setzen, um den Gesangsstil zu beeinflussen.
3. Style of Music: Deinen Sound definieren
Hier beschreibst du das Genre und die Stimmung. Statt nur „Rock“ zu schreiben, sei so spezifisch wie möglich.
- Genre & Subgenre: z.B. „Synthwave“, „90s West Coast Hip Hop“, „Melodic Death Metal“.
- Stimmung: „Dark“, „Upbeat“, „Melancholic“, „Atmospheric“.
- Instrumente: „Heavy Distorted Guitars“, „Grand Piano“, „808 Drums“.
- Gesang: „Female Vocals“, „Deep Male Voice“, „Raspy“, „Harmonies“.
Wichtig: Suno erkennt keine Künstlernamen (z.B. „klingt wie Taylor Swift“), um Urheberrechte zu schützen. Nutze stattdessen beschreibende Begriffe.
4. Modellauswahl (Model Selection)
Suno bietet meist verschiedene Versionen an (z.B. v3.5 oder v4).
- Verwende immer die neueste Version für die beste Audioqualität und längere Song-Segmente.
- Ältere Versionen können manchmal für experimentelle oder Lo-Fi-Sounds interessant sein.
5. Den Song erstellen und erweitern (Extend)
Klicke auf „Create“. Suno generiert nun zwei Versionen deines Songs (meistens bis zu 2 Minuten lang).
Wenn dir ein Song gefällt, er aber noch nicht fertig ist, nutzt du die Extend-Funktion:
- Klicke bei deinem Lieblings-Clip auf die drei Punkte (...) oder direkt auf „Extend“.
- Wähle den Zeitpunkt (z.B. bei 01:50), ab dem der Song weitergehen soll.
- Füge neue Lyrics für den nächsten Teil ein (z.B. [Verse 2] oder [Outro]).
- Wiederhole dies, bis der Song komplett ist.
6. Profi-Funktionen im Custom Mode
Audio Upload
Du kannst einen eigenen Clip (max. 60 Sekunden) hochladen. Suno analysiert den Rhythmus und die Melodie deines Uploads und baut darauf den Song im Custom Mode weiter auf. Ideal, wenn du eine eigene Melodie im Kopf hast oder selbst summen möchtest.
Inpainting (Teile bearbeiten)
Wenn dir ein Song perfekt gefällt, aber ein einziges Wort falsch ausgesprochen wurde:
- Nutze die Funktion „Inpaint“.
- Markiere den Bereich im Song.
- Ändere den Text für diesen spezifischen Teil und lass Suno nur diesen Abschnitt neu generieren.
Zusammenfassung: Checkliste für den perfekten Prompt
- Lyrics vorhanden? (Mit [Verse] und [Chorus] Tags versehen).
- Style definiert? (Genre + Stimmung + Instrumente + Stimme).
- Titel vergeben? (Hilft bei der Organisation deiner Bibliothek).
- Version gewählt? (Die aktuellste Version für beste Qualität).
Mit dem Custom Mode verwandelst du Suno von einer Spielerei in ein mächtiges Werkzeug für deine eigene Musikproduktion. Viel Erfolg beim Experimentieren!