CapCut Tutorial: So machst du Zeitlupen-Videos extrem flüssig (Smooth Slow Motion)

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Hier ist ein detailliertes Tutorial, wie du in CapCut (sowohl am Handy als auch am PC) professionelle, flüssige Zeitlupen erstellst.

Jeder kennt das Problem: Wenn man ein Video einfach nur langsamer macht, fängt es an zu ruckeln. Das liegt daran, dass nicht genug Bilder pro Sekunde (FPS) vorhanden sind. CapCut hat jedoch ein verstecktes Feature namens „Optischer Fluss“, das dieses Problem löst.


Schritt 1: Das Video importieren

  1. Öffne CapCut und starte ein „Neues Projekt“.
  2. Wähle das Video aus, das du verlangsamen möchtest, und klicke auf „Hinzufügen“.

Schritt 2: Die Geschwindigkeit anpassen

  1. Tippe in der Timeline auf deinen Videoclip.
  2. Wähle unten in der Menüleiste den Punkt „Geschwindigkeit“ (Speed).
  3. Klicke auf „Normal“.
  4. Ziehe den Schieberegler nach links, um das Video zu verlangsamen (z. B. auf 0.3x oder 0.5x).
    • Hinweis: Jetzt wird das Video in der Vorschau wahrscheinlich noch stark ruckeln.

Schritt 3: Die Funktion „Flüssige Zeitlupe“ aktivieren

Das ist der wichtigste Schritt, um den Ruckel-Effekt zu entfernen:

  1. Unter dem Geschwindigkeitsregler siehst du die Option „Glatte Zeitlupe“ (Make it smoother).
  2. Tippe darauf. Es erscheinen zwei Optionen:
    • Schneller Prozess: Geht fix, sieht aber oft nicht perfekt aus.
    • Bessere Qualität (Optischer Fluss): CapCut berechnet hier künstlich neue Zwischenbilder. Wähle diese Option für das beste Ergebnis!
  3. Bestätige mit dem Häkchen.

Schritt 4: Warten auf die Verarbeitung

CapCut zeigt nun an: „Flüssige Zeitlupe wird angewendet“.

  • Warte kurz geduldig ab, bis der Balken bei 100 % ist. Schließe die App währenddessen nicht.

Schritt 5: Der richtige Export

Damit das Video auch nach dem Speichern flüssig bleibt, solltest du auf die Exporteinstellungen achten:

  1. Klicke oben rechts auf die Auflösung (meistens steht dort „1080P“).
  2. Stelle die Bildrate (Frame Rate) auf 60 FPS (falls dein Originalvideo mit einer hohen Bildrate aufgenommen wurde) oder lass sie auf 30 FPS.
  3. Klicke auf den Export-Pfeil, um das Video zu speichern.

Profi-Tipps für noch bessere Ergebnisse:

  • Schon beim Filmen mitdenken: Wenn du weißt, dass eine Szene in Zeitlupe erscheinen soll, filme sie (wenn möglich) bereits mit 60 FPS oder 120 FPS in deinen Kamera-Einstellungen.
  • Gute Lichtverhältnisse: Der „Optische Fluss“ funktioniert am besten, wenn das Video scharf ist und wenig Bildrauschen hat. Bei dunklen Videos können sonst unschöne „Geisterbilder“ (Artefakte) entstehen.
  • Kurven-Modus nutzen: Wenn du statt „Normal“ die Option „Kurve“ wählst, kannst du eine Velocity-Edit erstellen (das Video wird erst schnell, dann extrem langsam und wieder schnell). Auch hier kannst du am Ende „Bessere Qualität“ für die flüssige Zeitlupe aktivieren.

Fertig! Dein Video hat jetzt diesen eleganten „Smooth Look“, den man sonst nur aus professionellen Filmproduktionen kennt.

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