Asus Motherboard: So aktivierst du die Intel Virtualization Technology (VT-x)

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Hier ist ein detailliertes Tutorial, wie du die Intel Virtualisierungstechnologie auf einem Asus-Mainboard aktivierst.

Die Aktivierung der Virtualisierungstechnologie ist notwendig, wenn du virtuelle Maschinen (z. B. mit VirtualBox oder VMware), Android-Emulatoren (wie BlueStacks) oder das Windows-Subsystem für Linux (WSL2) nutzen möchtest.

Voraussetzungen

  • Ein PC mit einem Asus-Mainboard.
  • Ein Intel-Prozessor, der Virtualisierung unterstützt (fast alle Intel-CPUs der letzten 10 Jahre).

Schritt-für-Schritt-Anleitung

1. BIOS/UEFI aufrufen

Starten Sie Ihren Computer neu. Sobald das Asus-Logo auf dem Bildschirm erscheint, drücken Sie mehrfach hintereinander die „Entf“-Taste (Del) oder die „F2“-Taste. Damit gelangen Sie in das UEFI-BIOS-Menü.

2. In den „Advanced Mode“ wechseln

Die meisten Asus-Mainboards starten standardmäßig im „EZ Mode“ (einfache Ansicht).

  • Drücken Sie die Taste „F7“ auf Ihrer Tastatur, um in den Advanced Mode (Erweiterter Modus) zu wechseln.
  • Bestätigen Sie gegebenenfalls die Meldung, dass Sie den Modus wechseln möchten.

3. Das Menü „CPU Configuration“ finden

Navigieren Sie mit den Pfeiltasten oder der Maus zu folgendem Pfad:

  1. Klicken Sie oben auf den Reiter „Advanced“ (Erweitert).
  2. Wählen Sie in der Liste den Punkt „CPU Configuration“ aus und drücken Sie Enter.

4. Intel Virtualization Technology aktivieren

Scrollen Sie in der Liste nach unten, bis Sie den folgenden Eintrag finden:

  • Intel Virtualization Technology (manchmal auch als Intel (VMX) Virtualization Technology bezeichnet).

Klicken Sie auf das Feld daneben (standardmäßig steht dort meist „Disabled“) und wählen Sie „Enabled“ aus.

(Optional: Falls Sie spezielle I/O-Virtualisierung benötigen, aktivieren Sie im selben Menü oder unter „System Agent Configuration“ auch VT-d.)

5. Speichern und Beenden

Um die Änderungen zu übernehmen, müssen Sie das BIOS korrekt verlassen:

  1. Drücken Sie die Taste „F10“.
  2. Ein Fenster erscheint, das die vorgenommenen Änderungen anzeigt („Save & Reset“).
  3. Bestätigen Sie mit „OK“ oder drücken Sie Enter.

Der Computer startet nun neu und die Virtualisierung ist aktiv.


Erfolgskontrolle unter Windows

Du kannst ganz einfach ohne Zusatzsoftware prüfen, ob die Aktivierung erfolgreich war:

  1. Drücke Strg + Umschalt + Esc, um den Task-Manager zu öffnen.
  2. Klicke auf den Reiter „Leistung“ (Performance).
  3. Wähle links „CPU“ aus.
  4. Unten rechts in den Details sollte nun bei „Virtualisierung:“ das Wort „Aktiviert“ stehen.

Problemlösung

  • Ich finde den Punkt nicht: Bei sehr alten Asus-Boards befindet sich die Einstellung manchmal unter Advanced -> Chipset -> North Bridge Configuration.
  • Virtualisierung bleibt „Deaktiviert“: Schalte den PC einmal komplett aus (Netzstecker ziehen für 10 Sekunden), anstatt nur einen Neustart zu machen. Manche Chipsätze benötigen einen kompletten Power-Cycle, um die VMX-Funktion zu initialisieren.
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