2025 UPDATE: Fix Antimalware Service Executable Hohe Speicherauslastung in Windows 11
Hier ist ein aktuelles, schrittweises Tutorial für das Jahr 2025, um die hohe CPU- und Speicherauslastung durch den Prozess „Antimalware Service Executable“ (MsMpEng.exe) unter Windows 11 zu beheben.
Der Prozess Antimalware Service Executable (MsMpEng.exe) ist ein integraler Bestandteil von Windows Defender. Dass er Ressourcen verbraucht, ist normal – wenn er jedoch dauerhaft 50 % CPU oder mehrere Gigabyte RAM verschlingt, liegt meist ein Konfigurationsfehler vor.
Hier sind die effektivsten Lösungen für 2025:
Methode 1: Den Defender-Prozess von sich selbst ausschließen (Effektivste Lösung)
Oft scannt sich der Windows Defender selbst, was zu einer Endlosschleife und hoher Last führt.
- Öffne die Einstellungen (Windows-Taste + I).
- Gehe zu Datenschutz & Sicherheit > Windows-Sicherheit.
- Klicke auf Viren- & Bedrohungsschutz.
- Wähle unter „Einstellungen für Viren- & Bedrohungsschutz“ den Punkt Einstellungen verwalten.
- Scrolle ganz nach unten zu Ausschlüsse und klicke auf Ausschlüsse hinzufügen oder entfernen.
- Klicke auf Ausschluss hinzufügen und wähle Prozess.
- Gib exakt diesen Namen ein:
MsMpEng.exeund klicke auf Hinzufügen. - (Optional) Klicke erneut auf Ausschluss hinzufügen > Ordner und füge den Pfad
C:\Program Files\Windows Defenderhinzu.
Methode 2: Den Zeitplan der Defender-Überprüfung anpassen
Windows führt Hintergrund-Scans oft zu ungünstigen Zeiten aus.
- Drücke die Windows-Taste, suche nach Aufgabenplanung und öffne sie.
- Navigiere im linken Menü zu:
Aufgabenplanungsbibliothek>Microsoft>Windows>Windows Defender. - Suche in der mittleren Liste nach Windows Defender Scheduled Scan.
- Mache einen Rechtsklick darauf und wähle Eigenschaften.
- Gehe zum Reiter Bedingungen.
- Deaktiviere alle Optionen (oder stelle sicher, dass „Aufgabe nur starten, wenn Computer im Leerlauf ist“ aktiviert ist).
- Gehe zum Reiter Trigger und passe die Zeit so an, dass der Scan nachts oder zu Zeiten stattfindet, in denen du nicht arbeitest.
Methode 3: Echtzeitschutz kurzzeitig deaktivieren (Reset)
Manchmal „verhakt“ sich der Dienst. Ein Reset kann helfen.
- Gehe wieder zu Einstellungen > Datenschutz & Sicherheit > Windows-Sicherheit > Viren- & Bedrohungsschutz.
- Klicke auf Einstellungen verwalten.
- Schalte den Echtzeitschutz auf Aus.
- Warte 10 Sekunden und schalte ihn wieder auf Ein. Windows ordnet die Ressourcen nun neu zu.
Methode 4: Beschränkung der CPU-Nutzung via PowerShell
Du kannst Windows anweisen, dass der Defender nicht mehr als einen gewissen Prozentsatz der CPU-Leistung nutzen darf.
- Klicke mit der rechten Maustaste auf den Startbutton und wähle Terminal (Administrator) oder PowerShell (Administrator).
- Gib folgenden Befehl ein, um die Auslastung auf maximal 25 % zu begrenzen:
Set-MpPreference -ScanAvgCPULoadFactor 25 - Drücke Enter. (Du kannst statt 25 auch einen niedrigeren Wert wählen).
Methode 5: Nach beschädigten Systemdateien suchen
Wenn Systemdateien korrupt sind, versucht der Defender diese ständig erfolglos zu scannen.
- Öffne das Terminal (Administrator).
- Gib nacheinander folgende Befehle ein und bestätige jeweils mit Enter:
sfc /scannowDISM /Online /Cleanup-Image /RestoreHealth
- Starte deinen PC neu.
Wichtiger Hinweis für 2025
Sollten diese Schritte nicht helfen, liegt oft ein Konflikt mit anderer Software vor. Prüfe:
- Drittanbieter-Antivirus: Hast du Avast, Norton oder Bitdefender installiert? Falls ja, sollte der Windows Defender automatisch deaktiviert sein. Wenn nicht, deinstalliere das Drittanbieter-Tool testweise.
- Updates: Gehe zu Windows Update und installiere alle ausstehenden „Intelligenz-Updates“ für Microsoft Defender.
Vorsicht: Deaktiviere den Windows Defender niemals dauerhaft, es sei denn, du hast eine gleichwertige Sicherheitslösung installiert!