Wie verhindere ich das automatische Schließen von iTerm2 beim Beenden eines Shellprozesses?

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  1. Grundlegendes Verhalten von iTerm2 beim Beenden eines Shellprozesses
  2. Einstellungen in iTerm2 ändern, um automatisches Schließen zu verhindern
  3. Alternative Methode: Verwendung von Befehlen innerhalb der Shell
  4. Zusammenfassung

Grundlegendes Verhalten von iTerm2 beim Beenden eines Shellprozesses

Standardmäßig schließt iTerm2 ein Terminalfenster oder -Tab, wenn der darin laufende Shellprozess beendet wird. Das bedeutet, wenn du beispielsweise deine Shell mit dem Befehl exit beendest oder dein Kommando fertig ausgeführt ist, schließt sich das Fenster automatisch. Dieses Verhalten ist oft gewünscht, kann aber auch störend sein, wenn man die Ausgabe überprüfen möchte oder eine neue Shell im gleichen Fenster starten möchte.

Einstellungen in iTerm2 ändern, um automatisches Schließen zu verhindern

Um zu verhindern, dass iTerm2 beim Beenden des Shellprozesses das Fenster oder den Tab schließt, musst du die entsprechenden Einstellungen in iTerm2 ändern. Öffne dazu zunächst die iTerm2-Einstellungen über das Menü iTerm2 > Einstellungen (oder mit der Tastenkombination Cmd + ,).

In den Einstellungen navigierst du zum Reiter Profile und wählst das Profil aus, mit dem du arbeitest (oder das Standardprofil). Unter diesem Profil findest du die Kategorie Terminal oder General – je nach Version von iTerm2 kann die genaue Bezeichnung leicht variieren.

Dort gibt es eine Option mit der Bezeichnung When the shell exits (auf Deutsch etwa Wenn die Shell beendet wird). Üblicherweise stehen dir dort mehrere Optionen zur Auswahl, beispielsweise Close the window (Fenster schließen), Close the tab (Tab schließen), Do not close the window oder Do not close the tab.

Wähle hier Do not close the window oder eine ähnliche Option, die ein automatisches Schließen verhindert. So bleibt das Fenster nach dem Beenden der Shell geöffnet und zeigt dir die letzten Ausgaben an.

Alternative Methode: Verwendung von Befehlen innerhalb der Shell

Manchmal möchtest du nur temporär vermeiden, dass das Fenster geschlossen wird. Eine Möglichkeit besteht darin, am Ende des Skripts oder der Shell-Session pausenartige Befehle einzufügen. Ein Beispiel ist der Befehl read -p "Drücke die Eingabetaste, um zu schließen...", der auf eine Benutzereingabe wartet, bevor das Terminal schließt.

Dies ist besonders nützlich, wenn du ein Skript aus iTerm2 startest und die Ausgabe überprüfen möchtest, bevor das Fenster verschwindet.

Zusammenfassung

Das automatische Schließen von iTerm2 kann am einfachsten über die Einstellungen im Profil deaktiviert werden. Dort gibt es eine klare Auswahlmöglichkeit, wie iTerm2 nach dem Beenden der Shell reagieren soll. Alternativ kann ein kurzer Wartebefehl in der Shell dafür sorgen, dass das Fenster offenbleibt. So kannst du komfortabel verhindern, dass iTerm2 sofort nach Abschluss eines Prozesses schließt und kannst die Ausgabe in Ruhe betrachten.

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