Wie stelle ich sicher, dass FreeArc Dateiattribute korrekt beibehält?
- Grundlagen der Dateiattribute in FreeArc
- Speichern der Dateiattribute beim Archivieren
- Wichtig bei unterschiedlichen Betriebssystemen
- Dateiattribute beim Entpacken bewahren
- Überprüfung der erhalten gebliebenen Attribute
- Zusammenfassung und Best Practices
Grundlagen der Dateiattribute in FreeArc
FreeArc ist ein leistungsstarkes Komprimierungstool, das über viele erweiterte Funktionen verfügt, darunter auch die Möglichkeit, Dateiattribute wie Zeitstempel, Zugriffsrechte und versteckte Attribute zu speichern und wiederherzustellen. Damit diese Attribute nach dem Entpacken erhalten bleiben, ist es wichtig zu verstehen, wie FreeArc mit diesen Metadaten umgeht und wie man es korrekt konfiguriert.
Speichern der Dateiattribute beim Archivieren
Standardmäßig sichert FreeArc nicht alle Dateiattribute explizit, da manche Attribute system- oder plattformabhängig sind. Um sicherzustellen, dass FreeArc die Attribute speichert, müssen Sie die Option -meta oder -m verwenden. Diese Option sorgt dafür, dass zusätzliche Dateimetadaten wie Zeitstempel, Zugriffsrechte und NTFS-Attribute erfasst werden.
Beispiel für ein Kommando, um ein Archiv mit allen Metadaten anzulegen:
freearc a archivname.arc dateiordner\* -m
Hierbei bedeutet a das Archivieren (add), -m sorgt dafür, dass sämtliche Metadaten inklusive Datei-Attribute gesichert werden. Ohne diese Option kann FreeArc nur die grundlegenden Datei- und Verzeichnisinhalte und Namen speichern.
Wichtig bei unterschiedlichen Betriebssystemen
Da Dateiattribute teilweise betriebssystemspezifisch sind (z. B. NTFS-Berechtigungen bei Windows oder UNIX-Rechte bei Linux), sollte man sich bewusst sein, dass FreeArc plattformübergreifend diese Attribute möglicherweise nicht vollständig oder unverändert erhält. Beim Archivieren auf Windows-Systemen mit NTFS kann die Option -m NTFS-spezifische Attribute sichern. Unter Linux ist es sinnvoll sicherzustellen, dass FreeArc im Terminal mit entsprechenden Rechten ausgeführt wird, damit beispielsweise Benutzer- und Gruppenrechte erfasst werden.
Dateiattribute beim Entpacken bewahren
Beim Entpacken eines Archivs mit FreeArc muss ebenfalls auf die entsprechende Option geachtet werden. Die Option -m sollte beim Entpacken ebenfalls gesetzt sein, damit die gespeicherten Metadaten wiederhergestellt werden.
Beispiel:
freearc x archivname.arc -m
Ohne diese Option kann es passieren, dass nur die eigentlichen Dateien ohne erweiterte Attribute extrahiert werden, sodass beispielsweise Zeitstempel oder Berechtigungen nicht korrekt übernommen werden.
Überprüfung der erhalten gebliebenen Attribute
Nach dem Entpacken empfiehlt es sich, die wichtigsten Dateiattribute zu überprüfen, um sicherzustellen, dass alles korrekt erhalten geblieben ist. Unter Windows können Sie dies per Rechtsklick > Eigenschaften überprüfen oder mit PowerShell-Befehlen wie Get-Item. Unter Linux bietet ls -l und stat entsprechende Informationen über Berechtigungen und Zeitstempel.
Zusammenfassung und Best Practices
Um sicherzustellen, dass FreeArc Dateiattribute korrekt beibehält, verwenden Sie beim Archivieren die Option -m, die dafür sorgt, dass Metadaten gespeichert werden. Verwenden Sie beim Entpacken ebenfalls -m, um diese Metadaten wiederherzustellen. Prüfen Sie nach dem Entpacken die Attribute, um zu verifizieren, dass alles in Ordnung ist. Beachten Sie zudem, dass plattformübergreifende Unterschiede bei Dateiattributen Einschränkungen mit sich bringen können. Nur durch den bewussten Einsatz der Metaoption können Sie eine möglichst vollständige Sicherung der Dateiattribute gewährleisten.
