Wie setze ich in SyncBack ein Zeitlimit für die Ausführung von Sicherungen?

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  1. Einleitung
  2. Grundlegende Möglichkeiten zur Zeitbegrenzung in SyncBack
  3. Verwendung der "Timeout for Network Connections" Option
  4. Nutzen von SyncBack Skripting und Aktionen für Zeitsteuerung
  5. Alternativer Ansatz: Nutzung von Windows-Taskplaner und Skripts
  6. Empfehlung
  7. Zusammenfassung

Einleitung

SyncBack ist eine leistungsfähige Software zur Sicherung und Synchronisierung von Dateien.

Wenn Sie große Datenmengen oder viele Dateien sichern, kann es vorkommen, dass eine Sicherung

sehr lange dauert. Um zu verhindern, dass eine Sicherung dauerhaft läuft oder in einer Endlosschleife steckt, kann es sinnvoll sein, ein Zeitlimit für die Ausführung von Sicherungen festzulegen.

Grundlegende Möglichkeiten zur Zeitbegrenzung in SyncBack

SyncBack bietet nicht direkt eine eingebaute Option, um ein Zeitlimit für die gesamte Ausführungsdauer einer Sicherung zu definieren. Dennoch gibt es verschiedene Ansätze, um eine Sicherung zeitlich zu begrenzen, entweder über die Programmfunktionen oder über externe Steuerung.

Verwendung der "Timeout for Network Connections" Option

Wenn Ihre Sicherung über ein Netzwerk läuft, zum Beispiel bei Verwendung von FTP oder einem Netzlaufwerk, so kann über die Einstellung "Timeout for Network Connections" die maximale Wartezeit bei der Netzwerkverbindung eingestellt werden. Diese Einstellung reduziert potenzielle Hängezeiten bei Netzwerkproblemen, ist jedoch kein Gesamtzeitlimit für den Sicherungsprozess.

Nutzen von SyncBack Skripting und Aktionen für Zeitsteuerung

Für fortgeschrittene Benutzer bietet SyncBack die Möglichkeit, Scripts oder benutzerdefinierte Aktionen zu erstellen, die vor oder nach der Sicherung ausgeführt werden. Hiermit kann beispielsweise ein externer Timer oder Prozess gesteuert werden, der bei Überschreitung einer bestimmten Laufzeit den Sicherungsvorgang abbricht. Dies erfordert allerdings Kenntnisse in Script-Programmierung und kann über separate Tools realisiert werden.

Alternativer Ansatz: Nutzung von Windows-Taskplaner und Skripts

Da SyncBack Sicherungen oft über den Windows-Taskplaner automatisiert werden, kann man dort zusätzlich eine Zeitsteuerung einrichten. Beispielsweise könnte ein PowerShell- oder Batch-Skript verwendet werden, das den SyncBack-Prozess startet und nach einer definierten Zeitspanne bei Überschreitung beendet. Dabei wird zunächst der Prozess mit dem entsprechenden Profil aufgerufen und nach Ablauf des Zeitlimits ein Abbruchsignal gesendet oder der Prozess beendet.

Empfehlung

Da SyncBack selbst keine explizite native Funktion zur Begrenzung der gesamten Laufzeit einer Sicherung bietet, empfiehlt es sich, bei Bedarf die Sicherung in Verbindung mit dem Windows-Taskplaner und externen Skripten zu steuern. Alternativ ist es sinnvoll, die Sicherung so zu konfigurieren und zu optimieren, dass sie in einem vorhersehbaren Zeitrahmen abläuft, beispielsweise durch Einschränkung der zu sichernden Datenmengen oder durch Regelmäßigkeit der Sicherungen.

Zusammenfassung

Ein direktes Zeitlimit für Sicherungen in SyncBack kann man nicht ohne weiteres einstellen. Für eine zeitliche Kontrolle sind folgende Wege möglich: Man passt Netzwerk-Timeouts an, nutzt erweiterte Skripting-Möglichkeiten innerhalb SyncBack oder steuert den Prozess von außen, beispielsweise über den Windows-Taskplaner kombiniert mit Skripten, die das Zeitlimit überwachen und den Prozess gegebenenfalls abbrechen. Dies erfordert jedoch zusätzliche technische Kenntnisse und gegebenenfalls Automatisierungs-Skripte.

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