Wie können Lastprofile in BenchMark Factory angepasst und gespeichert werden?
- Einführung in Lastprofile
- Anpassen von Lastprofilen
- Feinjustierung der Parameter
- Speichern der angepassten Lastprofile
- Zusammenfassung
Einführung in Lastprofile
In BenchMark Factory dienen Lastprofile dazu, die Belastungsszenarien für Tests realistisch abzubilden. Sie definieren die Anzahl gleichzeitiger Benutzer, die Verteilung von Workloads und das zeitliche Verhalten während der Testausführung. Das Anpassen von Lastprofilen ermöglicht es, spezifische Nutzungsmuster oder Lastspitzen abzubilden und so realistischere Testergebnisse zu erzielen.
Anpassen von Lastprofilen
Um ein Lastprofil in BenchMark Factory anzupassen, öffnet man zunächst das Projekt, in dem das jeweilige Profil verwendet wird. Nach dem Navigieren zum Abschnitt für Lastprofile, welcher oft unterhalten wird im Zusammenhang mit Workload-Modellen oder Testszenarien, kann man ein vorhandenes Profil auswählen oder ein neues Profil erstellen. Die Anpassung erfolgt typischerweise über Parameter wie die Anzahl der virtuellen Benutzer, ihre Verteilung über die Testdauer, Ramp-Up-Zeiten sowie Pausen oder Spitzenlastphasen. Die Benutzerzahlen lassen sich oft in Kurvenform darstellen, um die Last dynamisch im Zeitverlauf zu verändern. Zusätzlich kann man Workload-Steuerungsoptionen einstellen, die definieren, wie die Last auf die verschiedenen Datenbanken oder Systeme verteilt wird.
Feinjustierung der Parameter
Für eine detaillierte Anpassung stehen häufig grafische Editoren zur Verfügung, mit denen man Lastkurven per Drag-and-Drop verändern oder Werte direkt eingeben kann. Es ist möglich, unterschiedliche Lastphasen zu definieren, zum Beispiel eine Startphase mit steigender Last, eine konstante Lastphase und eine abschließende Phase mit sinkendem Benutzeraufkommen. Darüber hinaus können Synchronisationspunkte und spezielle Ereignisse in das Lastprofil integriert werden, um komplexe Testabläufe realistisch abzubilden. Manche Versionen von BenchMark Factory erlauben auch das Einbinden von Skripten oder externen Datenquellen, um die Lastprofile noch flexibler und anwendungsspezifischer zu gestalten.
Speichern der angepassten Lastprofile
Nach der Anpassung des Lastprofils ist es wichtig, die vorgenommenen Änderungen zu speichern, damit das Profil in zukünftigen Tests genutzt werden kann. Dies geschieht meist durch einen einfachen Klick auf eine Schaltfläche wie Speichern oder Apply. In manchen Fällen kann man die Profile auch exportieren, um sie in anderen Projekten oder auf anderen Rechnern wiederzuverwenden. Durch das Speichern werden die Lastprofile in der Projektkonfiguration gesichert, sodass sie bei der nächsten Ausführung der BenchMark Factory Tests automatisch geladen werden. Es empfiehlt sich, vor umfangreichen Änderungen eine Sicherungskopie anzulegen, um jederzeit auf die ursprünglichen Einstellungen zurückgreifen zu können.
Zusammenfassung
Das Anpassen und Speichern von Lastprofilen in BenchMark Factory ist ein wichtiger Schritt, um realitätsnahe und zielgerichtete Leistungstests durchzuführen. Durch das gezielte Modifizieren von Benutzerzahlen, Lastverteilungen und zeitlichen Abläufen lassen sich spezifische Szenarien abbilden. Die Benutzeroberfläche bietet dafür intuitive Werkzeuge, die sowohl einfache als auch komplexe Anpassungen ermöglichen. Abschließend sorgt das Speichern der Profile dafür, dass die Einstellungen erhalten bleiben und jederzeit in weiteren Testdurchläufen angewandt werden können.
