Wie kann man RustDesk immer über den Relay-Server verbinden?

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  1. Warum immer über den Relay-Server verbinden?
  2. Wie stellt man RustDesk so ein, dass es immer den Relay-Server nutzt?
  3. Praktische Auswirkungen bei der Nutzung des Relay-Servers
  4. Fazit

RustDesk ist eine Open-Source-Remote-Desktop-Software, die standardmäßig direkte Verbindungen zwischen den Geräten herstellt, sofern dies möglich ist. Dabei versucht RustDesk, eine direkte Peer-to-Peer (P2P) Verbindung aufzubauen, um die Datenübertragung zu optimieren und Verzögerungen zu minimieren. In manchen Situationen, zum Beispiel bei restriktiven Netzwerkeinstellungen, Firewalls oder NAT-Konfigurationen, ist jedoch eine direkte Verbindung nicht möglich oder erwünscht. In solchen Fällen kommt der Relay-Server zum Einsatz, der als Vermittler fungiert und die Verbindung über sich leitet.

Warum immer über den Relay-Server verbinden?

Es gibt verschiedene Gründe, warum man RustDesk dauerhaft dazu zwingen möchte, Verbindungen ausschließlich über den Relay-Server herzustellen. Einerseits kann dies innerhalb besonders restriktiver Netzwerke erforderlich sein, wo direkte Verbindungen technisch nicht machbar sind. Andererseits kann es aus Sicherheitsgründen sinnvoll sein, da die Daten dann über den Relay-Server laufen, der kontrolliert und gesichert werden kann, anstatt direkt vom Client zum Zielgerät. Außerdem kann bei Nutzung eines eigenen Relay-Servers die Datenübertragung besser überwacht und protokolliert werden.

Wie stellt man RustDesk so ein, dass es immer den Relay-Server nutzt?

Standardmäßig wählt RustDesk automatisch die beste verfügbare Verbindungsmethode. Um das Verhalten zu ändern, sodass RustDesk immer über den Relay-Server verbindet, muss man bestimmte Einstellungen anpassen. In der aktuellen Version von RustDesk gibt es entweder in den GUI-Einstellungen oder in der Konfigurationsdatei die Option, den direkten Verbindungsversuch zu deaktivieren.

Dies kann beispielsweise durch Setzen eines Parameters erfolgen, der P2P-Verbindungen verbietet oder ausschließt, so dass RustDesk immer den Relay-Server bevorzugt. Bei manchen Builds oder Versionen ist dafür eine spezielle Konfigurationsdatei anzupassen oder ein Startparameter zu verwenden. Darüber hinaus kann man beim eigenen Relay-Server auch gewährleisten, dass über diesen die Verbindungen stattfinden, indem man entsprechende Netzwerkregeln und Firewall-Einstellungen vornimmt, die direkte Verbindungen blockieren.

Praktische Auswirkungen bei der Nutzung des Relay-Servers

Das ständige Verbinden über den Relay-Server kann Auswirkungen auf die Verbindungsgeschwindigkeit und die Latenz haben. Da alle Daten über einen zusätzlichen Server geleitet werden, kann es zu Verzögerungen kommen, insbesondere wenn der Relay-Server geografisch weit entfernt ist oder die Serverkapazitäten begrenzt sind. Trotzdem bietet dies den Vorteil einer stabileren Verbindung in Netzwerken, die direkte Verbindungen verhindern. Zudem kann man durch die Verwendung eines eigenen Relay-Servers die Performance optimieren, indem man einen Server in der Nähe des Clients oder des Zielgeräts betreibt.

Fazit

Um RustDesk immer über einen Relay-Server zu verbinden, muss man verhindern, dass direkte P2P-Verbindungen zustande kommen, was durch entsprechende Einstellungen oder Konfigurationen möglich ist. Dies ist besonders hilfreich in Netzwerken mit starken Einschränkungen oder wenn erhöhte Sicherheit und Kontrolle gewünscht sind. Trotz möglicher Performanceeinbußen bietet diese Methode eine zuverlässige Alternative für Remote-Verbindungen mit RustDesk.

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