Wie kann man ProtonVPN auf einer FritzBox einrichten?

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  1. Einleitung
  2. Vorbereitungen für die Einrichtung
  3. Standardmäßige VPN-Funktion der FritzBox
  4. Alternativen zur Einrichtung von ProtonVPN mit der FritzBox
  5. Fazit

Einleitung

Die Nutzung eines Virtual Private Network (VPN) gewinnt immer mehr an Bedeutung, um die eigene Internetverbindung abzusichern und den Datenschutz zu verbessern. ProtonVPN ist ein beliebter VPN-Dienst, der für seine starke Verschlüsselung und seine Transparenz bekannt ist. Die FritzBox als weit verbreiteter Router in Deutschland bietet ebenfalls die Möglichkeit, VPN-Verbindungen einzurichten. In diesem Beitrag erklären wir ausführlich, wie man ProtonVPN auf einer FritzBox einrichtet.

Vorbereitungen für die Einrichtung

Bevor mit der Konfiguration begonnen werden kann, muss sichergestellt werden, dass die FritzBox für die Nutzung externer VPN-Dienste vorbereitet ist und dass entsprechende Zugangsdaten vorhanden sind. Anders als bei einigen anderen VPN-Anbietern bietet ProtonVPN keine direkte Unterstützung für FritzBox-eigene VPN-Konfiguration über die Benutzeroberfläche an, da die FritzBox vorzugsweise IPsec-basierte VPNs unterstützt, während ProtonVPN OpenVPN oder WireGuard nutzt. Trotzdem gibt es Möglichkeiten, ProtonVPN mit der FritzBox zu verbinden, beispielsweise indem man das VPN auf einzelnen Endgeräten nutzt oder die FritzBox als sogenannten VPN-Client mit alternativer Firmware oder komplizierteren Workarounds konfiguriert.

Standardmäßige VPN-Funktion der FritzBox

Die FritzBox unterstützt grundsätzlich VPN-Verbindungen, diese sind jedoch hauptsächlich für den Fernzugriff auf das Heimnetzwerk von außen konzipiert und basieren auf IPsec. Die native FritzBox-Oberfläche ermöglicht keine Einrichtung eines VPN-Clients, der sich mit einem externen VPN-Dienst wie ProtonVPN verbindet. Daher ist eine direkte Konfiguration von ProtonVPN auf der FritzBox standardmäßig nicht ohne weiteres möglich.

Alternativen zur Einrichtung von ProtonVPN mit der FritzBox

Eine Möglichkeit, ProtonVPN dennoch mit der FritzBox zu nutzen, besteht darin, das VPN nicht direkt auf dem Router, sondern auf den Endgeräten einzurichten. ProtonVPN unterstützt OpenVPN und WireGuard, die auf Windows-, macOS- und Linux-Systemen sowie auf Mobilgeräten einfach installiert werden können. So ist die Internetverbindung der jeweiligen Geräte direkt geschützt, während die FritzBox die normale Netzwerkschnittstelle bleibt.

Wer unbedingt den gesamten Netzwerkverkehr über ProtonVPN senden möchte, kann darüber nachdenken, eine zusätzliche VPN-fähige Hardware wie einen zweiten Router einzusetzen, der als VPN-Client fungiert und zwischen FritzBox und Heimnetzwerk geschaltet wird. Alternativ existieren experimentelle Ansätze, zum Beispiel durch die Installation von alternativer Firmware wie FritzBox-eigenen Mods oder anderen Router-Firmwares, die OpenVPN oder WireGuard unterstützen. Diese Möglichkeiten erfordern jedoch umfangreiche technische Kenntnisse und sind mit einem gewissen Risiko verbunden.

Fazit

ProtonVPN bietet im Gegensatz zu einigen anderen VPN-Diensten keine einfache, direkt in die FritzBox integrierbare VPN-Lösung. Die FritzBox selbst unterstützt nur IPsec-basierte VPN-Verbindungen für den Fernzugriff, wodurch eine direkte Integration von ProtonVPN nicht möglich ist. Die pragmatischste und sicherste Lösung für die Nutzung von ProtonVPN in Kombination mit einer FritzBox ist die Installation des ProtonVPN-Clients auf den Endgeräten oder die Nutzung eines zusätzlichen Routers mit VPN-Client-Funktion. Für technisch versierte Nutzer sind alternative Firmware-Optionen denkbar, aber nicht für jeden Anwender geeignet.

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