Wie kann man in IrfanView ein Objekt freistellen?

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  1. Grundlagen von IrfanView und seinen Bearbeitungsmöglichkeiten
  2. Objekt auswählen mit IrfanView
  3. Freistellen mit transparentem Hintergrund
  4. Praktische Vorgehensweise für das Freistellen in IrfanView
  5. Alternativen bei komplexem Freistellen
  6. Fazit

Das Freistellen von Objekten in einem Bild ist eine grundlegende Aufgabe der Bildbearbeitung. IrfanView, ein populärer und leichter Bildbetrachter mit einigen Bearbeitungsfunktionen, bietet zwar keine so umfangreichen Werkzeuge wie professionelle Bildbearbeitungsprogramme, dennoch gibt es Möglichkeiten, um Objekte freizustellen oder zumindest die wesentlichen Bereiche aus einem Bild herauszulösen.

Grundlagen von IrfanView und seinen Bearbeitungsmöglichkeiten

IrfanView ist vor allem als Bildbetrachter bekannt, verfügt aber auch über einige Bildbearbeitungswerkzeuge wie Zuschneiden, Farbanpassungen und das Entfernen von Bildbereichen. Um ein Objekt freizustellen, also es vom Hintergrund zu trennen, sind jedoch spezifische Funktionen zur Auswahl und zur Transparenzbearbeitung notwendig. Hier stößt IrfanView an seine Grenzen, da es keine ausgefeilten Auswahlwerkzeuge wie "Lasso", "Magnetische Auswahl" oder "Zauberstab" bietet.

Objekt auswählen mit IrfanView

In IrfanView kann man mit dem Mauszeiger einen Bereich einfach rechteckig auswählen. Diese rechteckige Auswahl ist die einzige direkt verfügbare Methode, um einzelne Bildbereiche zu markieren. Wenn das Objekt eine einfache rechteckige Form hat oder sich im Bild in einem rechteckigen Ausschnitt gut erfassen lässt, kann man diesen Bereich auswählen und dann zuschneiden. So wird das Objekt gewissermaßen freigestellt, allerdings bleibt der Hintergrund innerhalb des Rechtecks erhalten.

Freistellen mit transparentem Hintergrund

Ein richtiges Freistellen mit transparentem Hintergrund ist in IrfanView nur eingeschränkt möglich. Es gibt zwar eine Funktion zur Transparenzdefinition, die man unter "Bild" → "Farben" → "Farbe transparent machen" findet. Damit kann man eine bestimmte Farbe im Bild als transparent setzen. Diese Technik eignet sich, wenn der Hintergrund eine einheitliche Farbe hat, die sich klar vom freizustellenden Objekt abhebt. Man wählt dann die Hintergrundfarbe als transparente Farbe aus. Das resultierende Bild kann man am besten im PNG-Format abspeichern, da dieses Transparenz unterstützt.

Praktische Vorgehensweise für das Freistellen in IrfanView

Zunächst öffnet man das Bild in IrfanView und wählt mit der Maus den Bereich um das Objekt aus. Falls nur ein rechteckiger Ausschnitt möglich ist, kann man diesen zuschneiden oder in einem neuen Bild speichern. Um unnötigen Hintergrund zu entfernen, kann man versuchen, den Hintergrund mit der Funktion "Farbe transparent machen" zu definieren. Das klappt aber nur, wenn der Hintergrund farblich einheitlich und gut abgrenzbar ist. Danach speichert man das Bild als PNG, um die Transparenz zu erhalten.

Alternativen bei komplexem Freistellen

Für komplexere Freistellungen, bei denen der Hintergrund keine einheitliche Farbe hat oder das Objekt unregelmäßig geformt ist, stößt IrfanView schnell an seine Grenzen. Dann empfiehlt es sich, auf spezialisierte Programme wie GIMP, Photoshop oder andere Bildbearbeitungswerkzeuge zurückzugreifen, die Auswahlwerkzeuge zur präzisen Kantenerkennung bieten und das Freistellen mit Transparenzen deutlich vereinfachen.

Fazit

Obwohl IrfanView einige Möglichkeiten für einfache Bildbearbeitung bietet, ist das gezielte Freistellen von Objekten nur bedingt praktikabel. Bei einfachen Bildern mit einfarbigem Hintergrund kann man mit der Farbauswahl für Transparenz und rechtenckiger Auswahl ein Objekt freistellen. Für anspruchsvollere Freistellungen sind jedoch spezialisierte Programme besser geeignet.

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