Wie kann man in Google Fotos Bilder komprimieren?

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  1. Einführung in die Bildkomprimierung bei Google Fotos
  2. Speicheroptionen in Google Fotos: Hohe Qualität vs. Original
  3. Wie funktioniert die Komprimierung bei Hohe Qualität?
  4. Bilder manuell komprimieren vor dem Upload
  5. Fazit zur Bildkomprimierung bei Google Fotos

Einführung in die Bildkomprimierung bei Google Fotos

Google Fotos ist ein beliebter Dienst zum Speichern, Organisieren und Teilen von Bildern und Videos. Oft stellt sich die Frage, ob und wie Bilder in Google Fotos komprimiert werden können, um Speicherplatz zu sparen oder die Uploadgeschwindigkeit zu verbessern. Dabei geht es vor allem darum, die Dateigröße der Bilder zu reduzieren, ohne die sichtbare Qualität zu stark zu beeinträchtigen.

Speicheroptionen in Google Fotos: Hohe Qualität vs. Original

Google Fotos bietet zwei Hauptspeicheroptionen an: Hohe Qualität (früher als hohe Qualität (kostenloser Speicherplatz) bekannt) und Original. Wenn man die Einstellung Hohe Qualität wählt, werden Bilder automatisch von Google komprimiert. Diese Komprimierung reduziert die Dateigröße der Fotos erheblich, dabei bleiben die Bilder in der Regel qualitativ gut erhalten, eignen sich also bestens für die meisten privaten Anwendungen.

Bei der Original-Einstellung werden die Fotos genau so gespeichert, wie sie aufgenommen wurden, ohne Komprimierung oder Qualitätsverlust. Das hat den Vorteil, dass die volle Auflösung und Qualität erhalten bleiben, beansprucht aber entsprechend mehr Speicherplatz in Google Drive.

Wie funktioniert die Komprimierung bei Hohe Qualität?

Bei der Hohe Qualität-Einstellung komprimiert Google Fotos die Bilder, indem die Auflösung teilweise reduziert wird und eine verlustbehaftete Komprimierung angewendet wird. Fotos, die größer als 16 Megapixel sind, werden auf maximal 16 Megapixel verkleinert und bei JPEG-Dateien wird die Bildqualität auf ein hohes, aber nicht verlustfreies Niveau angepasst. Die meisten visuellen Details bleiben erhalten, sodass die Bilder für den alltäglichen Gebrauch völlig ausreichend sind.

Diese Komprimierung sorgt für eine deutliche Reduzierung der Dateigröße und damit für weniger Speicherverbrauch. Auch werden kleinere Datenmengen übertragen, was den Upload beschleunigt, besonders bei einer langsamen Internetverbindung.

Bilder manuell komprimieren vor dem Upload

Neben der automatischen Komprimierung durch Google Fotos ist es auch möglich, die Bilder mithilfe externer Programme oder Apps manuell zu komprimieren, bevor man sie hochlädt. Das hat den Vorteil, dass man die Komprimierung individuell nach seinen Bedürfnissen steuern kann, etwa die Bildgröße, Auflösung oder Kompressionsrate.

Gerade professionelle Nutzer oder solche, die maximale Kontrolle über die Bildqualität benötigen, verwenden oft Tools wie Photoshop, GIMP oder spezialisierte Bildkompressor-Apps, um die Bildgröße optimal anzupassen, bevor sie diese in Google Fotos hochladen.

Fazit zur Bildkomprimierung bei Google Fotos

Google Fotos bietet eine einfache und automatische Lösung zur Bildkomprimierung an, wenn man die Option Hohe Qualität wählt. Diese ermöglicht eine platzsparende Speicherung mit guter Bildqualität. Wer hingegen höchste Qualität bevorzugt und ausreichend Speicherplatz hat, sollte die Original-Speicheroption wählen oder die Bilder selbst vor dem Upload manuell komprimieren.

Insgesamt ist die automatische Komprimierung für die meisten Nutzer ein sinnvoller Kompromiss zwischen Qualität und Speicherplatz, während manuelle Komprimierung mehr Flexibilität bietet, aber zusätzlichen Aufwand erfordert.

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