Wie kann man in einem Jupyter Notebook ein Modul importieren?

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  1. Einführung in Jupyter Notebook und Module
  2. Grundlegender Import eines Moduls in Jupyter Notebook
  3. Import von selbst erstellten Modulen
  4. Besondere Hinweise zum Import in Jupyter Notebook
  5. Fazit

Einführung in Jupyter Notebook und Module

Jupyter Notebook ist eine interaktive Umgebung, die es ermöglicht, Python-Code auszuführen, zu dokumentieren und zu visualisieren. Häufig möchte man in einem Notebook zusätzlichen Code verwenden, der in Modulen zusammengefasst ist. Ein Modul ist im Wesentlichen eine Datei mit Python-Code, die Funktionen, Klassen und Variablen enthält, welche man in anderen Programmen oder Notebooks wiederverwenden kann.

Grundlegender Import eines Moduls in Jupyter Notebook

Um ein externes Modul in einem Jupyter Notebook zu verwenden, schreibt man in einer Zelle einfach den Befehl import gefolgt vom Namen des Moduls. Beispiel: import math importiert das eingebaute Modul für mathematische Funktionen. Danach stehen alle Funktionen und Variablen des Moduls im Notebook zur Verfügung und können mit der Notation modulname.funktion() verwendet werden.

Import von selbst erstellten Modulen

Möchte man jedoch eigene Module importieren, die man selbst geschrieben hat, muss man darauf achten, dass sich diese Python-Dateien im gleichen Verzeichnis befinden wie das Notebook oder dass der Pfad zum Modul korrekt angegeben ist. Angenommen, man hat ein Modul namens meinskript.py im gleichen Ordner wie das Notebook, dann kann man es mit import meinskript importieren. Sollte das Modul in einem anderen Verzeichnis liegen, kann man den Pfad mit Hilfe des Moduls sys und der Funktion sys.path.append(pfad/zum/modul) hinzufügen.

Besondere Hinweise zum Import in Jupyter Notebook

Jupyter Notebooks laden Module nur einmal. Wenn man danach den Code des Moduls ändert, lädt das Notebook die Änderungen nicht automatisch neu. Um dies zu ermöglichen, kann man das Magie-Kommando %reload_ext autoreload und %autoreload 2 verwenden. Dadurch werden Änderungen an Modulen bei jeder Ausführung automatisch eingelesen. Dies ist besonders nützlich, wenn man den Code eines Moduls während der Arbeit im Notebook mehrfach anpasst.

Fazit

Das Importieren von Modulen in Jupyter Notebooks funktioniert ähnlich wie in normalen Python-Skripten. Man muss lediglich sicherstellen, dass sich das Modul im Suchpfad des Python-Interpreters befindet und bei Änderungen gegebenenfalls die automatische Neuladung einschalten. So kann man die Vorteile von modularer Programmierung auch in Jupyter Notebooks effizient nutzen.

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