Wie kann man in DOSBox drucken?

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  1. Einführung in DOSBox und das Drucken
  2. Druckunterstützung in DOSBox
  3. Aktivierung des Druckers in der Konfiguration
  4. Druckausgabe und Weiterverarbeitung
  5. Alternative Methoden zum Drucken
  6. Fazit

Einführung in DOSBox und das Drucken

DOSBox ist ein Emulator, der es ermöglicht, alte DOS-Programme und Spiele auf modernen Betriebssystemen auszuführen. Da viele dieser Programme ursprünglich für eine direkte Kommunikation mit Hardware wie Druckern entwickelt wurden, ist das Drucken in DOSBox nicht immer auf Anhieb möglich. Die Herausforderung besteht darin, Druckkommandos, die das DOS-Programm ausgibt, an den modernen Betriebssystemdrucker weiterzuleiten, was eine spezielle Konfiguration erfordert.

Druckunterstützung in DOSBox

DOSBox integriert eine virtuelle Druckerfunktion, die es ermöglicht, Druckausgaben in Form von Bilddateien abzuspeichern. Standardmäßig ist die Druckfunktion in DOSBox deaktiviert. Um diese zu aktivieren, muss die Konfigurationsdatei von DOSBox (normalerweise "dosbox.conf") angepasst werden. Dort kann man den Druckgerätemodus konfigurieren, beispielsweise um Druckaufträge in PostScript- oder PNG-Dateien zu speichern.

Aktivierung des Druckers in der Konfiguration

Öffnen Sie die "dosbox.conf" und suchen Sie den Abschnitt . Dort können Sie den Drucker aktivieren, indem Sie den Eintrag "printer=true" setzen. Zusätzlich lässt sich der Modus einstellen, in welchem Format die Druckausgabe erfolgen soll. Standardmäßig ist oft "printer=true" und "printermode=redirect" möglich, damit der Druck an den Windows-Standarddrucker weitergeleitet wird. Alternativ können Sie auch "printermode=raw" oder "printermode=cups" (unter Linux) wählen, abhängig vom Betriebssystem und gewünschtem Ausgabeformat.

Druckausgabe und Weiterverarbeitung

Nach Aktivierung der Druckfunktion werden Druckaufträge, die im DOS-Programm erzeugt werden, entweder an einen virtuellen Drucker gesendet und dort in eine Datei geschrieben oder direkt an den Systemdrucker weitergeleitet. Wenn eine Datei ausgegeben wird, finden Sie diese oft im DOSBox-Ordner mit einem entsprechenden Dateinamen und -format. Diese Datei kann anschließend mit einem geeigneten Programm geöffnet und gedruckt werden.

Alternative Methoden zum Drucken

Falls die native Druckfunktion von DOSBox nicht ausreicht, gibt es alternative Möglichkeiten. Zum Beispiel kann man innerhalb von DOSBox ein Druckergerät emulieren, das an einen in Windows freigegebenen Drucker oder an einen Netzwerkdrucker weiterleitet. Manche Nutzer verbinden den DOSBox-Druckeroutput mit einem Windows-Druckertreiber oder einem speziellen virtuellen Druckertreiber, um den Ausdruck zu ermöglichen. Es ist auch möglich, den Druckoutput im Textformat in eine Datei umzuleiten und diese dann extern zu drucken.

Fazit

Das Drucken in DOSBox erfordert eine zusätzliche Konfiguration, meist über die "dosbox.conf". Durch Aktivierung des Druckers und Anpassung des Druckermodus ist es möglich, Druckaufträge von DOS-Programmen auf moderne Drucker zu übertragen oder in Dateien umzuwandeln. Dabei sollte man sich der Unterschiede der Betriebssysteme und der verwendeten Drucker bewusst sein, um die optimale Einstellung zu wählen. Mit etwas Geduld und der richtigen Konfiguration ist das Drucken aus DOSBox jedoch gut realisierbar.

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