Wie kann ich WinSCP so konfigurieren, dass es nur bestimmte Dateitypen synchronisiert?
- Grundprinzip der Synchronisation mit Dateifiltern
- Öffnen der Synchronisationsfunktion
- Filtereinstellung im Synchronisationsfenster
- Negativen Filter verwenden, um andere Dateien auszuschließen
- Filter in den Einstellungen speichern
- Praktische Tipps für komplexere Filter
- Zusammenfassung
WinSCP ist ein beliebtes Programm zum sicheren Transfer von Dateien zwischen einem lokalen Computer und einem Remote-Server. Es bietet unter anderem eine Synchronisationsfunktion, um Verzeichnisse abzugleichen. Wenn Sie dabei aber nur bestimmte Dateitypen synchronisieren möchten, können Sie dies durch eine passende Filterung einstellen. Im Folgenden wird ausführlich erklärt, wie Sie vorgehen müssen.
Grundprinzip der Synchronisation mit Dateifiltern
WinSCP verwendet während der Synchronisation sogenannte Dateifilter, um festzulegen, welche Dateien einbezogen oder ausgeschlossen werden. Diese Filter basieren auf Dateinamensmustern, wie beispielsweise *.txt für alle Textdateien oder *.jpg für Bilddateien. Indem man einen solchen Filter definiert, kann man gezielt nur Dateien mit bestimmten Endungen synchronisieren.
Öffnen der Synchronisationsfunktion
Um eine Synchronisation mit Filter zu starten, verbinden Sie sich zunächst mit Ihrem Server über WinSCP. Öffnen Sie das Verzeichnis auf lokalem und auf dem Server-Seite, das Sie abgleichen möchten. Im oberen Menü wählen Sie den Punkt Befehle und dann Synchronisieren. Alternativ können Sie auch die Funktionstaste Ctrl+S verwenden.
Filtereinstellung im Synchronisationsfenster
Im Synchronisationsfenster sehen Sie mehrere Optionen. Besonders wichtig für die Dateitypenfilterung ist das Feld Filter oder Dateimasken. Dort können Sie eine Maske eingeben, die bestimmt, welche Dateien bei der Synchronisation berücksichtigt werden. Wenn Sie beispielsweise nur Textdateien und JPEG-Bilder synchronisieren möchten, geben Sie folgendes ein:
*.txt; *.jpg
Damit schließen Sie die Synchronisation auf alle Dateien mit der Endung .txt und .jpg ein. Wenn Sie mehrere Dateitypen erlauben wollen, trennen Sie diese mit einem Semikolon.
Negativen Filter verwenden, um andere Dateien auszuschließen
Falls Sie bestimmte Dateien explizit ausschließen wollen, können Sie auch den negativen Filter verwenden. Dabei setzen Sie ein Ausrufezeichen ! vor die Dateimaske. Zum Beispiel schließt !*.exe alle ausführbaren Dateien aus der Synchronisation aus.
Filter in den Einstellungen speichern
Wenn Sie regelmäßig dieselben Filter verwenden möchten, bietet WinSCP die Möglichkeit, diese in einer gespeicherten Sitzung zu hinterlegen. Gehen Sie dazu in die Sitzungsverwaltung (durch Sitzung speichern), und bearbeiten Sie die erweiterten Einstellungen. Unter dem Reiter Transfer finden Sie den Bereich für Filter, wo Sie die gewünschten Dateimasken dauerhaft setzen können. Dadurch müssen Sie nicht jedes Mal den Filter neu eingeben.
Praktische Tipps für komplexere Filter
WinSCP erlaubt in den Filtermasken außerdem Platzhalter wie ? für ein einzelnes Zeichen oder die Verwendung von Pfadangaben, falls Sie nur Dateien in bestimmten Unterordnern einbeziehen wollen. Außerdem können Sie Fehler vermeiden, indem Sie Leerzeichen nach Semikolons vermeiden oder beachten, dass der Filter keine regulären Ausdrücke unterstützt, sondern nur einfache Wildcards.
Zusammenfassung
Um in WinSCP nur bestimmte Dateitypen bei der Synchronisation zu übertragen, nutzen Sie die integrierten Dateifilter im Synchronisationsdialog. Geben Sie dort gezielt Muster wie *.txt;*.jpg ein, um nur diese Dateitypen einzubeziehen. Bei Bedarf können Ausschlussfilter mit ! vorangestellt werden. Speichern Sie Filter in Ihrer Sitzung, um Zeit zu sparen. So behalten Sie die Kontrolle über den Abgleich Ihrer Dateien und vermeiden unerwünschte Übertragungen.
