Wie kann ich verhindern, dass FSlint bestimmte Dateitypen scannt?
- Dateitypen durch Filter in der GUI ausschließen
- Ausschluss über Kommandozeilenparameter mit fslint-find
- Manuelles Bearbeiten von Konfigurationsdateien
- Alternativen und Workarounds
- Zusammenfassung
FSlint ist ein nützliches Tool zum Auffinden von Duplikaten und unerwünschten Dateien auf Linux-Systemen. Manchmal möchte man jedoch bestimmte Dateitypen vom Scan ausschließen, um etwa Zeit zu sparen oder Dateien, die man nicht verändern möchte, nicht zu berücksichtigen. Da FSlint standardmäßig keine explizite Option zum Ausschließen bestimmter Dateitypen über die grafische Oberfläche bietet, muss man dies meist über Filtermechanismen oder Kommandozeilenargumente steuern. Im Folgenden wird beschrieben, wie Sie gezielt bestimmte Dateitypen vom Scan ausschließen können.
Dateitypen durch Filter in der GUI ausschließen
In der FSlint-GUI gibt es unter den Einstellungen meist Optionen zum Ein- oder Ausschließen von Verzeichnissen oder Dateien anhand von Namen oder Pfaden. Um bestimmte Dateitypen auszuschließen, können Sie Filter nutzen, die auf den Dateinamen oder die Dateiendung abzielen. Dazu öffnet man die Filteroptionen und definiert zum Beispiel, dass alle Dateien mit der Endung .mp3 oder .jpg ignoriert werden sollen. Dies geschieht, indem man in die Filterfelder Muster eingibt, die Dateien mit dieser Endung entkoppeln.
Ausschluss über Kommandozeilenparameter mit fslint-find
Wenn Sie FSlint über die Kommandozeile verwenden, etwa mit fslint-find, können Sie mit der Option --exclude bestimmte Pfade oder mit regulären Ausdrücken auch Dateinamen ausschließen. Leider ist es nicht immer trivial, anhand von regulären Ausdrücken nur Dateiendungen auszuschließen, aber mit ein wenig Arbeit können Sie zum Beispiel Muster wie *.mp3 oder *.png angeben, um diese vom Scan auszunehmen. Das könnte beispielsweise so aussehen:
fslint-find --exclude *.mp3 --exclude *.jpg /pfad/zum/scannenAuf diese Weise werden Dateien mit den genannten Endungen nicht berücksichtigt.
Manuelles Bearbeiten von Konfigurationsdateien
In manchen Fällen können Sie die Filter auch in den Konfigurationsdateien von FSlint konfigurieren. Diese befinden sich häufig im Benutzerverzeichnis, etwa unter ~/.config/fslint oder einem ähnlichen Pfad. Dort kann man Filterregeln definieren, die ausschließen, dass bestimmte Dateitypen oder Pfade durchsucht werden. Allerdings ist dies nicht immer dokumentiert und erfordert unter Umständen eine Recherche oder Tests.
Alternativen und Workarounds
Wenn FSlint keine ausreichende Möglichkeit bietet, bestimmte Dateitypen einfach auszuschließen, kann es auch helfen, gezielt Verzeichnisse ohne diese Dateien zu scannen. Beispielsweise erzeugen Sie eine temporäre Verzeichnisstruktur oder verwenden symbolische Links, die keine Dateien der unerwünschten Typen enthalten. Alternativ kann man andere Tools nutzen, die flexible Filter unterstützen.
Zusammenfassung
Das Verhindern, dass FSlint bestimmte Dateitypen scannt, ist am einfachsten über die Filterfunktion in der GUI oder über die --exclude-Option in der Kommandozeile zu realisieren. Die Filter sollten dabei so eingestellt werden, dass Dateinamen mit den entsprechenden Endungen ausgeschlossen werden. Bei Bedarf kann auch über Konfigurationsdateien oder alternative Verzeichnisstrukturen gearbeitet werden. Da FSlint hauptsächlich auf Dateipfade und Namenfilter setzt, sind reguläre Ausdrücke und Wildcards die wichtigsten Mittel, um Dateitypen auszuschließen.
