Wie kann ich in FastStone Capture die Bildqualität der gespeicherten Screenshots verbessern?
- Bildformat und Komprimierung einstellen
- Auflösung und Bildschirmaufnahme
- Farbtiefe und Farbmanagement
- Einstellungen für die Nachbearbeitung im Programm
- Weitere Tipps zur Bildqualität
Bildformat und Komprimierung einstellen
Ein entscheidender Faktor für die Bildqualität Ihrer Screenshots in FastStone Capture ist die Wahl des Ausgabeformats sowie die Einstellung der Komprimierung. Wenn Sie beispielsweise Bilder im JPEG-Format speichern, sollten Sie darauf achten, die Qualitätseinstellungen möglichst hoch zu setzen. FastStone Capture bietet in den Speichereinstellungen einen Regler für die JPEG-Qualität, der üblicherweise von 1 bis 100 reicht. Um optimale Bildqualität zu erreichen, empfehlen sich Werte ab 90 oder höher, da niedrigere Werte die Dateigröße zwar reduzieren, aber die Bildqualität sichtbar beeinträchtigen können.
Alternativ können Sie verlustfreie Formate wie PNG wählen, die keine Komprimierungsverluste verursachen und somit die Bilddetails vollkommen erhalten. Allerdings sind die Dateigrößen meist deutlich größer als bei JPEG.
Auflösung und Bildschirmaufnahme
Die Qualität des Screenshots hängt auch von der natürlichen Bildschirmauflösung ab. FastStone Capture nimmt standardmäßig die Bildschirmauflösung 1:1 auf. Wenn Sie jedoch die Möglichkeit nutzen, den Bereich zu vergrößern oder zu verändern, kann dies die Qualität beeinflussen. Es ist wichtig, den Screenshot in der nativen Auflösung des Bildschirms aufzunehmen und keine Vergrößerungen durch das Programm vornehmen zu lassen, da sonst Interpolation und unscharfe Bilder entstehen können.
Farbtiefe und Farbmanagement
FastStone Capture übernimmt normalerweise die Farbtiefe des Systems. Wenn Ihr Bildschirm beispielsweise 32 Bit Farbtiefe unterstützt, sollte das Programm dies auch nutzen. Sollte die Bildqualität dennoch nicht zufriedenstellend sein, können Sie versuchen, in den erweiterten Einstellungen die Farbtiefe anzupassen oder überprüfen, ob die Grafikkarte und die Monitoreinstellungen korrekt kalibriert sind. Eine optimierte Farbdarstellung hilft, die Wiedergabe von feinen Farbverläufen und Details zu verbessern.
Einstellungen für die Nachbearbeitung im Programm
FastStone Capture bietet nach der Aufnahme verschiedene Bearbeitungswerkzeuge. Vermeiden Sie es, mehrfach mit Komprimierung zu speichern oder das Bild unnötig stark zu bearbeiten und erneut mit niedriger Qualität abzuspeichern. Arbeiten Sie möglichst verlustfrei und verwenden Sie gegebenenfalls das verlustfreie PNG-Format während der Bearbeitung, bevor Sie zum endgültigen Exportformat wechseln. Dies erhält die Bildqualität und verhindert zusätzliche Artefakte.
Weitere Tipps zur Bildqualität
Achten Sie auch darauf, dass im Programm keine automatische Größenänderung aktiviert ist, die das Bild später verkleinert oder interpoliert. Bei vorheriger Verkleinerung geht immer Bildschärfe verloren. Zudem lässt sich in den Optionen oft die Hintergrundfarbe oder der Rand des Screenshots bestimmen, was gerade bei transparenten PNGs bei der optischen Qualität eine Rolle spielt.
Zusammenfassend ist es am wichtigsten, das richtige Bildformat zu wählen, die Komprimierung hoch zu setzen, in der nativen Bildschirmauflösung zu arbeiten und verlustfreie Bearbeitung zu ermöglichen. Mit diesen Maßnahmen erzielen Sie deutlich bessere Ergebnisse in FastStone Capture.
