Wie kann ich in Directory Opus benutzerdefinierte Dateitypen definieren und anzeigen lassen?
- Einführung
- Öffnen der Dateitypenverwaltung
- Erstellen eines neuen Dateityps
- Anpassen von Symbol und Darstellung
- Kontextmenüs und Befehle anpassen
- Speichern und Anwenden der Einstellungen
- Testen und weitere Anpassungen
Einführung
Directory Opus ermöglicht es Ihnen, benutzerdefinierte Dateitypen zu erstellen und diese in der Oberfläche anzuzeigen, indem Sie spezifische Dateiendungen, Symbole, Kontextmenüs und Eigenschaften definieren. Dies ist besonders nützlich, wenn Sie häufig mit speziellen oder weniger bekannten Dateitypen arbeiten und diese sinnvoll in Ihrer Dateiverwaltung abbilden möchten.
Öffnen der Dateitypenverwaltung
Um einen neuen benutzerdefinierten Dateityp zu erstellen, öffnen Sie zunächst das Hauptmenü von Directory Opus und navigieren Sie zu Einstellungen. Dort wählen Sie Dateitypen aus. Alternativ können Sie auch im Hauptfenster auf die Schaltfläche zum Verwalten der Dateitypen klicken, falls vorhanden. Dies öffnet den Dateityp-Editor, in dem alle aktuell definierten Dateitypen aufgelistet sind.
Erstellen eines neuen Dateityps
Um einen neuen Dateityp anzulegen, klicken Sie auf die Schaltfläche Neu oder Hinzufügen. Es erscheint ein Dialog, in dem Sie die grundlegenden Eigenschaften des neuen Dateityps festlegen können. Hier geben Sie zunächst eine Beschreibung ein, die den Dateityp benennt, z.B. "Mein benutzerdefinierter Dateityp".
Im Anschluss definieren Sie die zugehörigen Dateiendungen. Dazu geben Sie im Feld für Erweiterungen ohne Punkt die Endungen ein, z.B. xyz oder auch mehrere getrennt durch Semikolon wie xyz;abc. Dies teilt Directory Opus mit, welche Dateien diesem neuen Typ zugewiesen werden sollen.
Anpassen von Symbol und Darstellung
Um das Aussehen der Dateien dieses Typs in der Oberfläche ansprechend zu gestalten, können Sie ein benutzerdefiniertes Symbol zuweisen. Im gleichen Dialog finden Sie eine Option, um ein Symbol auszuwählen. Sie können entweder eine Symbolbibliothek (*.dll, *.ico) verwenden oder ein eigenes Icon-Datei auswählen. Das Symbol wird dann in der Dateiliste und weiteren Ansichten angezeigt.
Darüber hinaus können Sie unter den erweiterten Einstellungen auch bestimmte Vorschau-Handler oder Thumbnail-Generatoren festlegen, falls Sie eine spezielle Darstellung der Datei im Vorschaufenster wünschen.
Kontextmenüs und Befehle anpassen
Ein großer Vorteil von Directory Opus ist die Möglichkeit, das Kontextmenü individuell für jeden Dateityp zu gestalten. Im Dateityp-Editor finden Sie einen Bereich, um spezielle Befehle und Skripte zu hinterlegen, die beim Rechtsklick auf die Datei angeboten werden. Sie können hier zum Beispiel Aktionen wie Mit externem Programm öffnen, eigene Skripte ausführen oder spezielle Funktionen der Datei abrufen definieren.
Speichern und Anwenden der Einstellungen
Nachdem Sie alle gewünschten Einstellungen vorgenommen haben, speichern Sie den neuen Dateityp durch Bestätigen mit OK oder Übernehmen. Directory Opus verwendet diese Einstellungen ab sofort und zeigt Ihre definierten Dateien entsprechend an. Gegebenenfalls müssen Sie im Hauptfenster die Ansicht aktualisieren oder Directory Opus neu starten, damit alle Änderungen sichtbar werden.
Testen und weitere Anpassungen
Sie können nun in Ihrem Dateibrowser Dateien mit der definierten Endung anzeigen lassen und überprüfen, ob die Symbolzuordnung und das Kontextmenü wie gewünscht funktionieren. Wenn Sie weitere Anpassungen benötigen, öffnen Sie einfach erneut den Dateityp-Editor und bearbeiten Sie Ihren benutzerdefinierten Typ.
Zusätzlich empfiehlt es sich, mit der umfangreichen Dokumentation von Directory Opus oder den Foren zu arbeiten, um erweiterte Funktionen wie erweiterte Filtersyntax, Skripting oder die Integration von Drittanbieteranwendungen zu erkunden.
