Wie kann ich FreeArc aus der Kommandozeile heraus bedienen?
- Einführung in die Kommandozeilen-Nutzung
- Grundlegende Syntax
- Häufig verwendete Befehle
- Optionen und Parameter
- Weitere hilfreiche Funktionen
- Tipps zur Nutzung
- Fazit
Einführung in die Kommandozeilen-Nutzung
FreeArc ist ein leistungsfähiges Archivierungsprogramm, das neben seiner grafischen Oberfläche auch über die Kommandozeile bedient werden kann. Die Nutzung über die Kommandozeile ermöglicht automatisierte Vorgänge, die sich ideal für Skripte und Batch-Verarbeitung eignen. Um FreeArc über die Kommandozeile zu bedienen, muss man das Programm mit entsprechenden Parametern aufrufen, die den gewünschten Befehl und die Optionen spezifizieren.
Grundlegende Syntax
Die allgemeine Struktur eines Kommandos mit FreeArc sieht typischerweise so aus:
freearc
Hierbei steht für die Aktion, wie z.B. "a" für Hinzufügen/Archivieren, "x" für Extrahieren oder "l" für Auflisten des Inhalts. Die steuern weitere Parameter wie Kompressionslevel oder Passwortschutz. Danach folgt der Name des zu erstellenden bzw. zu bearbeitenden Archivs sowie die Dateien oder Verzeichnisse, die verarbeitet werden sollen.
Häufig verwendete Befehle
Der Befehl "a" wird verwendet, um ein neues Archiv anzulegen oder Dateien zu einem bestehenden Archiv hinzuzufügen. Beispiel:
freearc a backup.arc datei1.txt ordner\datei2.doc
Dieser Befehl erstellt oder erweitert ein Archiv namens "backup.arc" mit den angegebenen Dateien.
Der Befehl "x" dient zum Extrahieren von Dateien aus einem Archiv. Beispiel:
freearc x backup.arc
Hiermit werden alle Dateien aus dem Archiv "backup.arc" in das aktuelle Verzeichnis entpackt.
Um den Inhalt eines Archivs anzuzeigen, wird der Befehl "l" genutzt. Beispiel:
freearc l backup.arc
Dies listet alle Dateien, die im Archiv gespeichert sind, auf.
Optionen und Parameter
FreeArc bietet diverse Optionen, die das Verhalten steuern. Beispielsweise kann man mit -m den Kompressionsmodus angeben oder mit -p ein Passwort setzen. Beispiel für ein Passwort-geschütztes Archiv:
freearc a -pMeinPasswort gesichert.arc geheim.txt
Beachten Sie, dass es wichtig ist, keine Leerzeichen zwischen -p und dem Passwort zu lassen.
Für maximale Kompression kann man den Parameter -m5 verwenden, wobei die Zahl die Kompressionsstufe angibt:
freearc a -m5 maximal.arc daten\*
Weitere hilfreiche Funktionen
Um beispielsweise die Integrität eines Archivs zu prüfen, kann der Befehl "t" verwendet werden:
freearc t backup.arc
Dieser Test überprüft, ob das Archiv fehlerfrei und alle enthaltenen Dateien unbeschädigt sind.
Ein weiteres nützliches Kommando ist "s", das nach Dateien im Archiv sucht:
freearc s backup.arc datei*.txt
Dies sucht im Archiv nach Dateien, deren Namen dem Muster entsprechen.
Tipps zur Nutzung
Es empfiehlt sich, zunächst freearc /? oder freearc --help auszuführen, um eine Übersicht aller verfügbaren Befehle und Optionen zu erhalten. Auch das Lesen der mitgelieferten Dokumentation hilft, die Vielzahl der Parameter besser zu verstehen und optimal einzusetzen.
Für Skript-Automatisierungen können Parameter in Batch-Dateien eingebettet werden. Achten Sie auf die Syntax und mögliche Escape-Zeichen, insbesondere bei Pfaden mit Leerzeichen.
Fazit
Die Bedienung von FreeArc über die Kommandozeile bietet eine flexible und leistungsfähige Möglichkeit, Archive zu erstellen, zu extrahieren und zu verwalten. Die wichtigsten Kommandos sind "a" zum Archivieren, "x" zum Entpacken und "l" zum Auflisten von Archivinhalten. Mit zusätzlichen Optionen kann die Kompression, Sicherheit und Funktionsweise gezielt angepasst werden. Eine Einarbeitung in die Parameter macht die Nutzung effizient und vielseitig.
