Wie kann ich eine virtuelle Maschine in Parallels Desktop erstellen?
- Einführung
- Parallels Desktop starten
- Erstellen einer neuen virtuellen Maschine
- Auswahl der Installationsquelle
- Betriebssystem festlegen
- Konfiguration der virtuellen Maschine
- Name und Speicherort der VM festlegen
- Start der Installation und Abschluss
- Weitere Tipps
Einführung
Parallels Desktop ist eine leistungsstarke Virtualisierungssoftware für Mac-Computer, die es ermöglicht, verschiedene Betriebssysteme als virtuelle Maschinen (VMs) auszuführen, ohne den Mac neu starten zu müssen. Das Erstellen einer virtuellen Maschine in Parallels Desktop ist ein relativ einfacher Prozess, der sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Nutzer gut geeignet ist. Im Folgenden wird der Vorgang ausführlich beschrieben.
Parallels Desktop starten
Um eine virtuelle Maschine zu erstellen, starten Sie zunächst Parallels Desktop. Sollten Sie die Software noch nicht installiert haben, laden Sie diese von der offiziellen Parallels-Website herunter und installieren sie. Nach dem Start öffnet sich meist ein Begrüßungsfenster mit verschiedenen Optionen zur VM-Erstellung.
Erstellen einer neuen virtuellen Maschine
Im Begrüßungsfenster gibt es verschiedene Optionen wie Neues Windows installieren, Anderes OS installieren oder Windows von einem PC migrieren. Wählen Sie hier die Option, die am besten zu Ihrem Vorhaben passt. Meist empfiehlt es sich, auf Neues Betriebssystem installieren oder Installation von DVD oder Image-Datei zu klicken, um eine saubere VM zu erstellen. Alternativ können Sie auch ein bereits vorhandenes Image (ISO-Datei) verwenden.
Auswahl der Installationsquelle
Im nächsten Schritt wählen Sie die Installationsquelle aus. Falls Sie eine ISO-Datei besitzen, klicken Sie auf Image-Datei wählen und navigieren zu dem Speicherort der Datei. Für die Installation von einer DVD legen Sie diese in das Laufwerk ein. Parallels erkennt die Quelle automatisch und gibt Hinweise darüber, ob das Image verwendbar ist.
Betriebssystem festlegen
Nachdem die Installationsquelle definiert ist, fordert Parallels Desktop Sie auf, das zu installierende Betriebssystem auszuwählen. Diese Information hilft der Software, die VM optimal zu konfigurieren. Sie können hier beispielsweise Windows 10, Linux oder andere unterstützte Systeme auswählen. Es ist wichtig, die passende Version zu wählen, um Kompatibilitätsprobleme zu vermeiden.
Konfiguration der virtuellen Maschine
Im nächsten Schritt können Sie die Hardware-Einstellungen der VM anpassen. Dazu zählen Speichergröße (RAM), Anzahl der CPU-Kerne, Festplattengröße und weitere Geräteoptionen. Für gewöhnliche Anwendungen sind die Standardwerte ausreichend, sollten Sie die VM jedoch für anspruchsvollere Aufgaben nutzen, empfiehlt sich eine entsprechende Anpassung, um eine flüssige Performance zu gewährleisten.
Name und Speicherort der VM festlegen
Sie können Ihrer virtuellen Maschine einen individuellen Namen geben und festlegen, wo sie auf Ihrer Festplatte gespeichert werden soll. Es ist ratsam, für jede VM einen eindeutigen Namen zu wählen, um eine einfachere Organisation und Wiedererkennung zu ermöglichen. Zudem sollten Sie darauf achten, dass genügend Speicherplatz am gewählten Zielort verfügbar ist.
Start der Installation und Abschluss
Nachdem alle Einstellungen abgeschlossen sind, klicken Sie auf Erstellen oder Fortfahren. Die virtuelle Maschine wird nun angelegt, und die Installation des Betriebssystems startet automatisch. Folgen Sie dabei dem gewohnten Installationsprozess des gewählten Betriebssystems. Sobald die Installation beendet ist, können Sie die VM starten und wie ein normales Betriebssystem verwenden.
Weitere Tipps
Parallels Desktop bietet nach der Installation verschiedene Werkzeuge, um die Integration zwischen Host-Mac und Gastbetriebssystem zu verbessern, beispielsweise das Parallels Tools Package. Dieses sollten Sie direkt nach der Betriebssysteminstallation installieren, um Funktionen wie nahtlosen Datenaustausch, bessere Grafikperformanz und gemeinsame Zwischenablagen zu nutzen.
