Wie kann ich eine LinkedIn Recruiter Lizenz übertragen?

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  1. Grundlagen und Vertragsbindung
  2. Wer kann eine Lizenz übertragen?
  3. Praktische Schritte zur internen Neuvergabe
  4. Übertragung zwischen Unternehmen oder auf ein neues Konto
  5. Daten, Verantwortlichkeiten und Compliance
  6. Tipps zur Vorbereitung und Kommunikation
  7. Fazit

Die Übertragung einer LinkedIn Recruiter Lizenz bezieht sich darauf, eine bestehende Lizenz oder ein Abonnement von einem Nutzerkonto auf ein anderes zu verlagern. Da LinkedIn Recruiter ein kostenpflichtiges Produkt ist, das an bestimmte Konten und Vertragsbedingungen gebunden ist, gibt es klare Regeln und Schritte, die bei einer gewünschten Übertragung zu beachten sind. Nachfolgend erkläre ich ausführlich, welche Voraussetzungen typischerweise gelten, welche Optionen zur Verfügung stehen und welche praktischen Schritte Sie unternehmen sollten, wenn Sie eine Lizenz übertragen möchten.

Grundlagen und Vertragsbindung

LinkedIn Recruiter-Lizenzen sind in der Regel Unternehmenskonten oder Firmensitzen zugeordnet und nicht einfach persönliche Gegenstände, die beliebig zwischen einzelnen Nutzern verschoben werden können. Die Lizenzbedingungen hängen oft vom Abschlussvertrag zwischen dem Unternehmen und LinkedIn ab. Das bedeutet, dass die Lizenzvergabe und -verwaltung meist über einen Administrator oder einen Vertragsverantwortlichen im Unternehmen läuft. Vor einer geplanten Übertragung sollten die vertraglichen Rahmenbedingungen geprüft werden, da manche Verträge Einschränkungen enthalten oder spezielle Schritte verlangen.

Wer kann eine Lizenz übertragen?

Eine direkte, selbstständige Übertragung durch den einzelnen Lizenzinhaber ist meistens nicht möglich. Stattdessen erfolgt eine Änderung der Zuweisung innerhalb des Firmenaccounts durch einen Administrator oder die zuständige Person im Unternehmen. Administratoren können Lizenzen innerhalb desselben Unternehmensaccounts neu zuweisen — etwa wenn ein Mitarbeiter ausscheidet und ein neuer Mitarbeiter die Recruiter-Rolle übernehmen soll. Bei Bedarf einer Übertragung außerhalb des Unternehmens oder auf ein neues Firmenkonto ist in der Regel die Zustimmung von LinkedIn und eine Anpassung des Vertrags erforderlich.

Praktische Schritte zur internen Neuvergabe

Wenn die Lizenz intern neu zugewiesen werden soll, sind die grundlegenden Schritte meist wie folgt: der Account-Administrator meldet sich beim LinkedIn Recruiter-Adminbereich an, identifiziert die vorhandene Lizenz und entzieht sie dem bisherigen Nutzer. Anschließend wird die Lizenz einem anderen Mitglied innerhalb desselben LinkedIn Unternehmens-/Recruiter-Accounts zugewiesen. Dabei müssen die betroffenen Nutzer eventuell ihre Anmeldeinformationen prüfen, und es können Datenexport- oder Übergabeprozesse stattfinden, etwa um Kandidatenlisten oder gespeicherte Suchaufträge zu sichern.

Übertragung zwischen Unternehmen oder auf ein neues Konto

Wird die Lizenz auf ein anderes Unternehmen oder auf ein neu angelegtes Konto übertragen, ist meist ein formaler Prozess mit LinkedIn direkt nötig. In solchen Fällen sollten der bestehende Vertragsinhaber oder der Firmenadministrator den LinkedIn-Support kontaktieren und die Situation erklären. LinkedIn kann Vertragsänderungen, Vertragsübernahmen oder neu zu verhandelnde Konditionen verlangen. Dazu gehören häufig die Prüfung von Belegen, eine schriftliche Zustimmung aller beteiligten Parteien und gegebenenfalls Anpassungen der Abrechnungsinformationen.

Daten, Verantwortlichkeiten und Compliance

Bei jeder Art der Neuvergabe ist es wichtig, die Verwaltung von Kandidatendaten, gespeicherten Suchen und Zugriffshistorien zu berücksichtigen. Das abgebende Konto sollte prüfen, welche Daten verbleiben, welche exportiert oder gelöscht werden müssen und welche Datenschutz- oder Compliance-Anforderungen (z. B. DSGVO) zu beachten sind. Rollen und Berechtigungen sollten so angepasst werden, dass nur befugte Personen Zugriff auf sensible Kandidateninformationen haben.

Tipps zur Vorbereitung und Kommunikation

Vor einer geplanten Übertragung oder Neuzuweisung ist es ratsam, alle relevanten Informationen zu sammeln: Vertragsunterlagen, Abrechnungsdaten, Liste der aktuell genutzten Recruiter-Funktionen und eine Übersicht über gespeicherte Projekte und Kandidatenpools. Informieren Sie betroffene Teammitglieder frühzeitig, klären Sie die Verantwortlichkeiten für Datenübergaben und legen Sie fest, welche Informationen transferiert werden sollen. Wenn Unsicherheit besteht, sollten Sie direkt den LinkedIn-Kundensupport oder Ihren Account-Manager kontaktieren, um verbindliche Anleitungen und mögliche Auswirkungen auf Vertragslaufzeiten oder Kosten zu klären.

Fazit

Eine einfache, direkte Übertragung einer LinkedIn Recruiter Lizenz ist innerhalb desselben Unternehmensaccounts über Administratorrechte möglich und üblich. Eine Übertragung auf ein anderes Unternehmen oder externes Konto erfordert dagegen meist die Einbindung von LinkedIn und eine vertragliche Klärung. In allen Fällen sollten Sie vorab Vertragsbedingungen, Datenschutzaspekte und die korrekte Übergabe von Kandidatendaten und Projekten sorgfältig planen und dokumentieren.

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