Wie kann ich eigene Scan-Profile in der Zenmap-GUI erstellen und speichern?

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  1. Einführung
  2. Scan-Einstellungen anpassen
  3. Profil benennen und speichern
  4. Profile verwalten und bearbeiten
  5. Fazit

Einführung

Zenmap ist die grafische Benutzeroberfläche für Nmap, ein weit verbreitetes Tool zum Netzwerkscannen. Zenmap bietet verschiedene voreingestellte Scan-Profile an, mit denen Nutzer schnell typische Scans durchführen können. Für fortgeschrittene Anwender ist es oft sinnvoll, eigene Profile zu erstellen, die individuell konfigurierte Scan-Optionen enthalten. Diese Profile können in der Zenmap-GUI gespeichert und bei Bedarf wieder verwendet werden.

Scan-Einstellungen anpassen

Um ein eigenes Scan-Profil in Zenmap zu erstellen, öffnet man zunächst die Zenmap-Anwendung. Im Hauptfenster findet sich das Eingabefeld für den zu scannenden Zielbereich sowie ein Dropdown-Menü mit den vorhandenen Scan-Profilen, etwa Schneller Scan oder Intensiver Scan. Um ein neues Profil zu erstellen, wählt man dort einfach ein beliebiges existierendes Profil aus, um die Optionen anzuzeigen. Im Feld Befehl (meist als Command oder Command-Line) kann man nun direkt die Nmap-Optionen editieren oder zusätzliche Parameter hinzufügen. Hierbei sind Kenntnisse der Nmap-Syntax hilfreich, um den Scan an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Beispielsweise könnte man bestimmte Ports oder Scan-Techniken definieren oder auch Script-Optionen einfügen.

Profil benennen und speichern

Nachdem die gewünschten Optionen konfiguriert wurden, geht man zum nächsten Schritt, um das neue Profil dauerhaft zu speichern. Direkt in der Zenmap-GUI gibt es dazu den Menüpunkt oder Button Profile beziehungsweise Profile verwalten (je nach Zenmap-Version). Dort öffnet sich eine Liste der vorhandenen Profile mit der Möglichkeit, neue hinzuzufügen oder bestehende zu bearbeiten. Hier kann man nun ein neues Profil anlegen und diesem einen aussagekräftigen Namen geben. Anschließend wird das zuvor eingegebene Kommando oder der entsprechende Scan-String in dieses Profil übernommen und gespeichert. Das Profil ist danach permanent verfügbar und kann jederzeit aus der Profil-Auswahl verwendet werden.

Profile verwalten und bearbeiten

Nach dem Speichern können eigene Profile in der Liste der Scan-Profile erscheinen. Es ist möglich, diese Profile jederzeit wieder aufzurufen, zu bearbeiten oder zu löschen. Über das Profil-Verwaltungsfenster können Änderungen direkt vorgenommen werden, was besonders praktisch ist, wenn sich die Anforderungen an die Scans ändern oder wenn neue Optionen ergänzt werden sollen. Auf diese Weise bietet Zenmap eine flexible Möglichkeit, den Netzwerkscan zu individualisieren und häufig genutzte Einstellungen bequem abzurufen.

Fazit

Das Erstellen eigener Scan-Profile in Zenmap ist ein effektiver Weg, um individuelle Scans mit genau auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmten Optionen durchzuführen. Durch das Editieren der Nmap-Kommandos in der GUI und das anschließende Speichern unter einem aussagekräftigen Namen wird die tägliche Arbeit mit Zenmap erleichtert und gleichzeitig die Leistungsfähigkeit des Tools optimal genutzt.

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