Wie kann ich die Übernachtfinanzierung bei Plus500 berechnen?

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  1. Was versteht man unter Übernachtfinanzierung bei Plus500?
  2. Welche Faktoren beeinflussen die Berechnung der Übernachtfinanzierung?
  3. Wie berechnet man die Übernachtfinanzierung bei Plus500?
  4. Wo finde ich die aktuellen Übernachtfinanzierungssätze bei Plus500?
  5. Beispiel zur Berechnung der Übernachtfinanzierung
  6. Zusammenfassung

Die Übernachtfinanzierung, oft auch als "Rollover" oder "Swap" bezeichnet, ist ein wichtiger Bestandteil beim Trading mit Hebelprodukten wie CFDs auf der Handelsplattform Plus500. Wenn Positionen über Nacht gehalten werden, fallen Finanzierungskosten an, die je nach gehandeltem Instrument und Positionstyp (Long oder Short) variieren können. Um diese Kosten richtig zu berechnen, sollten mehrere Faktoren berücksichtigt werden.

Was versteht man unter Übernachtfinanzierung bei Plus500?

Bei Plus500 handelt es sich bei der Übernachtfinanzierung um den Zinssatz, den man für das Halten einer gehebelten Position über den Börsenschluss hinaus bezahlt oder gutgeschrieben bekommt. Dies betrifft vor allem CFDs, bei denen der Trader nicht das Basiswert besitzt, sondern auf Preisbewegungen spekuliert. Da Kapital für die gehebelte Position ausgeliehen wird, entstehen Finanzierungskosten.

Welche Faktoren beeinflussen die Berechnung der Übernachtfinanzierung?

Die Höhe der Übernachtfinanzierung hängt maßgeblich vom gehandelten Finanzinstrument ab. Plus500 veröffentlicht für jedes Produkt spezifische Übernachtfinanzierungssätze, die sich je nach Long- oder Short-Position unterscheiden können. Außerdem spielt die Positionsgröße eine wichtige Rolle, denn die Kosten beziehungsweise Gutschriften werden auf den nominalen Wert der Position bezogen. Der Handelszeitpunkt ist ebenso entscheidend, da Übernachtfinanzierung üblicherweise von einem Handelstag auf den nächsten berechnet wird. Zusätzlich kann die Währung des Basiswerts Einfluss auf die Kosten haben, da die Finanzierungskosten in der Konto-Währung umgerechnet werden müssen.

Wie berechnet man die Übernachtfinanzierung bei Plus500?

Um die Übernachtfinanzierung zu berechnen, muss man zunächst den nominalen Wert der Position ermitteln, also den Handelsvolumen multipliziert mit dem aktuellen Kurs. Anschließend wird der spezifische Übernachtzinssatz des Produkts angewendet. Die Formel lautet im Grundsatz: Übernachtfinanzierung = Nominalwert × Übernachtzinssatz × Anzahl der Tage / 365. Bei Plus500 wird meistens der Zinssatz pro Tag angegeben. Je nach Position (Long oder Short) kann dieser Satz positiv oder negativ sein, was bedeutet, dass man entweder Zinsen zahlt oder erhält.

Wo finde ich die aktuellen Übernachtfinanzierungssätze bei Plus500?

Plus500 stellt die detaillierten Übernachtfinanzierungssätze für jedes Handelsinstrument direkt auf der Plattform zur Verfügung. Diese werden unter den Produktdetails angezeigt und sind transparent einsehbar. Darüber hinaus können Trader diese Informationen auch auf der Plus500-Webseite im Abschnitt "Gebühren & Übernachtfinanzierung" abfragen. Es ist wichtig, diese Sätze regelmäßig zu prüfen, da sie sich aufgrund von Marktzinsen oder politischen Ereignissen verändern können.

Beispiel zur Berechnung der Übernachtfinanzierung

Angenommen, Sie halten eine Long-Position auf einen CFD mit einem Positionswert von 10.000 Euro und der Übernachtzinssatz für Long-Positionen beträgt -0,05 % pro Tag. Dann würden Sie für jede über Nacht gehaltene Position eine Gebühr von 10.000 Euro × 0,0005 = 5 Euro zahlen. Diese Kosten werden automatisch von Ihrem Konto abgezogen, sobald der Rollover erfolgt.

Zusammenfassung

Die Berechnung der Übernachtfinanzierung bei Plus500 ist essenziell für das Verständnis der tatsächlichen Kosten beim CFD-Handel. Durch die Kenntnis des Positionswertes, der aktuellen Zinssätze und der Haltedauer Ihrer Position können Sie die Finanzierungskosten genau abschätzen. Dies fördert ein bewussteres Risikomanagement und hilft dabei, langfristig profitabel zu handeln.

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