Wie kann ich die lokale Firewall konfigurieren, damit "Everything" im Netzwerk funktioniert?

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  1. Einleitung
  2. Benötigte Ports und Protokolle
  3. Firewallregel manuell erstellen
  4. Einstellungen für ausgehenden Datenverkehr
  5. Zusätzliche Hinweise
  6. Abschließende Prüfung

Einleitung

Um "Everything" im Netzwerk verwenden zu können, muss die lokale Firewall auf Ihrem Windows-System so konfiguriert werden, dass die notwendigen Netzwerk-Pakete erlaubt werden. "Everything" verwendet für die Netzwerkfunktionalität bestimmte Ports und Protokolle, die nicht blockiert sein dürfen, damit andere Geräte oder Instanzen im Netzwerk auf die Suchindizes zugreifen können.

Benötigte Ports und Protokolle

"Everything" verwendet standardmäßig den UDP-Port 445 für das Discovery-Protokoll (Broadcasts, mit denen andere Instanzen im lokalen Netzwerk gefunden werden) und TCP-Port 445 für die Übertragung der Suchanfragen und Ergebnisse. Diese Ports müssen in der Windows-Firewall sowohl für eingehenden als auch ausgehenden Datenverkehr erlaubt sein. Die Protokolle sind in erster Linie UDP für Discovery und TCP für Datenverkehr.

Firewallregel manuell erstellen

Öffnen Sie die Windows-Firewall-Konfiguration über die Systemsteuerung oder über die Suche nach Firewall. Dort navigieren Sie zu den erweiterten Einstellungen (Erweiterte Einstellungen) und wählen die Eingehenden Regeln. Erstellen Sie eine neue Regel mit den folgenden Einstellungen: Der Regeltyp ist Port, Sie erlauben sowohl TCP als auch UDP und geben die Portnummer 445 ein. Als Aktion wählen Sie Verbindung zulassen. Die Regel gilt für alle Profile, also Domäne, privat und öffentlich. Vergeben Sie einen eindeutigen Namen wie Everything Netzwerkzugriff und speichern Sie die Regel ab.

Einstellungen für ausgehenden Datenverkehr

Auch für den ausgehenden Datenverkehr empfiehlt es sich eine entsprechende Regel zu erstellen, die die Ports 445 für TCP und UDP freigibt. In den Ausgehenden Regeln kann die gleiche Vorgehensweise wie bei den eingehenden Regeln umgesetzt werden. Alternativ können Sie prüfen, ob bereits keine ausgehenden Einschränkungen vorhanden sind und falls ja, dann die entsprechenden Ports freigeben.

Zusätzliche Hinweise

Manchmal verwenden "Everything" Clients auch andere Ports, insbesondere wenn die Netzwerkkonfiguration oder Firewallprofile speziell angepasst wurden. Prüfen Sie daher gegebenenfalls die Konfiguration innerhalb der "Everything" Anwendung unter Optionen → Netzwerk, um die verwendeten Ports zu kontrollieren und gegebenenfalls anzupassen. Außerdem sollte sichergestellt werden, dass alle beteiligten Netzwerkgeräte (Router, Switches) ebenfalls dieses Verhalten unterstützen.

Abschließende Prüfung

Nachdem Sie die Regeln erstellt und aktiviert haben, empfiehlt es sich, den Rechner neu zu starten oder die Firewall neu zu laden, um sicherzugehen, dass die Einstellungen korrekt übernommen wurden. Testen Sie die Vernetzung mit einer anderen Installation von "Everything" auf einem Rechner im gleichen Netzwerk. Wenn die Installation die anderen Geräte erkennt und Suchanfragen beantwortet, ist die Firewall korrekt konfiguriert.

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