Wie kann ich den Passkey auf dem Nothing Phone (1) ändern, um die Sicherheit zu erhöhen?
- Was ist mit „Passkey“ gemeint?
- Vorbereitung vor der Änderung
- Gerätesperre (PIN, Passwort, Muster) ändern
- Biometrie und Fallback-Methoden
- Verschlüsselung, Smart Lock und Notfallzugriff
- Passkeys für Online-Konten (FIDO2) verwalten
- Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen
- Zusammenfassung
Was ist mit „Passkey“ gemeint?
Bei Smartphones kann „Passkey“ unterschiedlich verstanden werden: Entweder als Geräte-PIN/Passwort/Entsperrmuster zur lokalen Entsperrung oder als FIDO2-Passkey (schlüsselbasierte Anmeldung) für Online-Konten. Die folgenden Schritte behandeln primär die Änderung des Gerätesperrmechanismus (PIN/Passwort/Muster) und geben Hinweise zu Passkeys für Konten, damit die Gesamtsicherheit steigt.
Vorbereitung vor der Änderung
Stelle sicher, dass dein Nothing Phone (1) geladen ist und du Zugang zum aktuellen Entsperrverfahren hast. Sichere wichtige Daten, falls du neben der Änderung Reset-Schritte durchführst. Notiere dir neue Zugangsdaten an einem sicheren Ort oder verwende einen Passwortmanager, um den neuen PIN/Passwort zu speichern. Prüfe, ob auf dem Gerät aktuelle Updates installiert sind (Einstellungen > System > Systemupdate), denn Sicherheitspatches sind wichtig.
Gerätesperre (PIN, Passwort, Muster) ändern
Öffne die Einstellungen und gehe zu Sicherheit & Standort oder Sicherheit (je nach Softwareversion kann die Benennung abweichen). Wähle Bildschirm sperren oder Bildschirmsperre. Du wirst aufgefordert, deine aktuelle Entsperrmethode einzugeben. Wähle nun PIN, Passwort oder Muster ändern bzw. Bildschirmsperre ändern. Gib die neue Kombination ein und bestätige sie. Entscheide dich für ein starkes Entsperrverfahren: ein längeres alphanumerisches Passwort ist sicherer als eine kurze PIN oder ein Muster. Aktiviere nach Möglichkeit zusätzliche Optionen wie biometrische Sperre nur als sekundäre Entsperrung (Fingerabdruck/Gesichtserkennung), aber verlass dich nicht ausschließlich darauf.
Biometrie und Fallback-Methoden
Richte Fingerabdruck und/oder Gesichtserkennung nur nach dem Ändern des primären Passworts ein, damit der Fallback weiterhin stark ist. Überprüfe in Einstellungen > Sicherheit, welche biometrischen Einträge registriert sind, und lösche alte oder nicht mehr genutzte Fingerabdrücke. Aktiviere Zeitlimits oder automatische Sperre nach Inaktivität, um unbefugten Zugriff zu reduzieren.
Verschlüsselung, Smart Lock und Notfallzugriff
Prüfe, ob die Geräteverschlüsselung aktiviert ist (meist standardmäßig bei aktuellen Android-Versionen). Deaktiviere Smart Lock-Funktionen (z. B. vertrauenswürdige Orte oder Geräte), wenn du maximale Sicherheit willst, denn sie können die Entsperrung vereinfachen. Richte einen Notfallkontakt und Notfallinformationen ein, ohne sensible Daten offenzulegen.
Passkeys für Online-Konten (FIDO2) verwalten
Falls du Passkeys für Dienste nutzt, verwalte sie in den Kontoeinstellungen der jeweiligen Dienste (Google, Microsoft, etc.). Auf dem Nothing Phone kannst Passkeys in Browser/Account-Einstellungen unter Sicherheit einsehen und neue Passkeys erstellen oder alte löschen. Verwende, wo möglich, hardwaregestützte Passkeys oder Gerätegebundene Schlüssel, weil diese physischen Schutz bieten. Setze für wichtige Konten zusätzlich die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) mit einer Authenticator-App oder Sicherheitskeys ein.
Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen
Aktiviere „Find My Device“ und entferne Gerätezugriff für verlorene/suspekte Geräte über dein Google-Konto. Halte Apps aktuell und installiere nur vertrauenswürdige Anwendungen aus dem Play Store. Verwende einen Passwortmanager für komplexe Passwörter und aktiviere Play Protect. Prüfe regelmäßig Geräteberechtigungen und revoke unnötige Zugriffe.
Zusammenfassung
Ändere den Gerätesperrcode über Einstellungen > Sicherheit, wähle ein langes alphanumerisches Passwort wenn möglich, verwalte Biometrie und Fallbacks, deaktiviere risikoreiche Smart-Lock-Optionen, und nutze Passkeys/2FA für Konten. Regelmäßige Software-Updates, ein Passwortmanager und das Entfernen unnötiger Berechtigungen runden die Sicherheitsverbesserung ab.
