Wie kann ich den FaceTime Hintergrund auf dem MacBook ändern?
- Einleitung
- FaceTime und Hintergrundänderungen auf dem MacBook
- Alternativen zum direkten Ändern des Hintergrunds bei FaceTime
- Systemvoraussetzungen und macOS Version
- Fazit
Einleitung
Viele Nutzer möchten ihren Videoanrufen in FaceTime auf dem MacBook eine persönliche Note verleihen oder ihre Umgebung unkenntlich machen. Das Ändern des Hintergrunds bei FaceTime ist eine Möglichkeit, die Privatsphäre zu schützen oder einfach für mehr Kreativität während der Videotelefonie zu sorgen. Doch wie funktioniert dies auf dem MacBook genau?
FaceTime und Hintergrundänderungen auf dem MacBook
Aktuell bietet FaceTime auf dem Mac keine integrierte Funktion, mit der man den Hintergrund direkt innerhalb der App ändern kann. Das bedeutet, dass man keinen virtuellen Hintergrund auswählen kann, wie es beispielsweise bei Videokonferenztools wie Zoom oder Microsoft Teams möglich ist. Allerdings gibt es Umwege und alternative Lösungen, um einen anderen Hintergrund oder einen Unschärfeeffekt zu erreichen.
Alternativen zum direkten Ändern des Hintergrunds bei FaceTime
Ein Weg ist die Nutzung von Drittanbieter-Software, die als virtuelle Kamera fungiert und den Hintergrund in Echtzeit ersetzt oder verwischt. Solche Programme wie CamTwist, ManyCam oder OBS VirtualCam können das Kamerasignal vor FaceTime bearbeiten und so den Hintergrund austauschen. Diese Software muss zunächst installiert und eingerichtet werden und dann in den FaceTime-Einstellungen als Kameraquelle ausgewählt werden.
Ein weiterer Ansatz ist die Verwendung eines physischen Hintergrunds, wie einer professionellen grünen Wand oder einem schön gestalteten Raum hinter dem Nutzer. Dadurch wird der Hintergrund auf natürliche Weise verändert, ohne dass technische Hilfsmittel benötigt werden.
Systemvoraussetzungen und macOS Version
Es ist wichtig zu beachten, dass mit neueren macOS-Versionen und insbesondere bei Macs mit M1- oder M2-Chips einige Funktionen wie der Portrait-Modus in FaceTime verfügbar sind. Der Portrait-Modus sorgt dafür, dass der Hintergrund unscharf wird, ähnlich wie bei einem Bokeh-Effekt in der Fotografie. Dies ist zwar kein direktes Ändern des Hintergrunds, aber eine Möglichkeit, die Umgebung unauffälliger zu machen. Der Portrait-Modus kann in FaceTime durch einen Klick auf das Video-Menü aktiviert werden, falls die Hardware und das Betriebssystem diese Funktion unterstützen.
Fazit
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass es auf dem MacBook keine native Möglichkeit gibt, den Hintergrund während eines FaceTime-Anrufs individuell auszutauschen. Mit dem Portrait-Modus kann zumindest der Hintergrund unscharf gestellt werden, um die Privatsphäre zu erhöhen. Für ein vollständiges Ändern des Hintergrunds ist die Nutzung von Drittanbieter-Software oder physischen Hintergründen notwendig. Wer regelmäßig professionelle Videokonferenzen abhält, sollte daher überlegen, entsprechende Tools einzusetzen oder die passende Hardware zu nutzen.
