Wie kann ich CrystalDiskInfo aktualisieren, um neue Festplattenmodelle zu unterstützen?

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  1. Einführung
  2. Automatische Updates über die offizielle Webseite
  3. Manuelle Aktualisierung der Erkennung von Festplattenmodellen
  4. Bedeutung von Firmware- und Controller-Updates
  5. Community und Support nutzen
  6. Zusammenfassung

Einführung

CrystalDiskInfo ist ein beliebtes Tool zur Überwachung des Gesundheitszustands von Festplatten und SSDs. Es nutzt die S.M.A.R.T.-Daten (Self-Monitoring, Analysis, and Reporting Technology), um Benutzer frühzeitig auf mögliche Ausfälle hinzuweisen. Damit CrystalDiskInfo alle aktuellen und neuen Festplattenmodelle zuverlässig erkennen und überwachen kann, muss die Anwendung regelmäßig aktualisiert werden. Dies beinhaltet neben der Programmversion auch die zugrundeliegenden Datenbanken und Firmware-Erkennungsdateien.

Automatische Updates über die offizielle Webseite

Die einfachste Möglichkeit, CrystalDiskInfo auf dem neuesten Stand zu halten, ist die Nutzung der offiziellen Webseite und der Updatefunktion des Programms. Entwickler veröffentlichen regelmäßig neue Versionen, die neue Festplattenmodelle unterstützen und zusätzliche Verbesserungen enthalten. Um eine Aktualisierung durchzuführen, sollten Sie zunächst prüfen, ob eine neuere Version von CrystalDiskInfo verfügbar ist. Dies kann direkt im Programm unter dem Menüpunkt Hilfe > Nach Updates suchen erfolgen oder durch einen Besuch der offiziellen Webseite https://crystalmark.info/en/software/crystaldiskinfo/. Nach dem Herunterladen und Installieren der neuesten Version werden neue Festplattenmodelle automatisch unterstützt.

Manuelle Aktualisierung der Erkennung von Festplattenmodellen

CrystalDiskInfo verwendet interne Datenbanken und Erkennungsmechanismen, die in den Programmcode integriert sind. Für Anwender mit Programmierkenntnissen oder Entwicklern besteht die Möglichkeit, die Anwendung manuell zu aktualisieren, um neue Festplattenmodelle zu unterstützen. Dies erfordert das Herunterladen des Quellcodes, den bei Bedarf geänderten oder erweiterten Festplattenmodell-Definitionsdateien und das anschließende Kompilieren des Programms. CrystalDiskInfo ist teilweise Open Source und der Quellcode ist auf Plattformen wie GitHub einsehbar. Dort können Sie prüfen, ob es bereits Pull Requests oder Updates für neue Modelle gibt. Durch eigenes Hinzufügen oder Anpassen der Device Database in der Software können neue Modelle erkannt werden. Anschließend können Sie das Programm neu übersetzen und nutzen.

Bedeutung von Firmware- und Controller-Updates

Neben der Aktualisierung von CrystalDiskInfo selbst ist es wichtig, dass die Festplattenhersteller Firmware-Updates bereitstellen, welche die S.M.A.R.T.-Daten korrekt ausgeben. Manche neuen Modelle senden spezielle oder erweiterte Daten, die erst mit neuer Firmware oder Treibern vollständig kompatibel sind. CrystalDiskInfo kann diese Daten nur auslesen, wenn die Firmware des Laufwerks und die Schnittstellen (z. B. SATA- oder NVMe-Treiber) aktuell sind. Daher lohnt sich auch hier ein Blick auf die Webseite des Festplattenherstellers, um Firmware-Updates herunterzuladen und zu installieren, bevor man CrystalDiskInfo zur Überwachung nutzt.

Community und Support nutzen

CrystalDiskInfo wird von einer aktiven Community unterstützt. In Foren und auf den entsprechenden Supportseiten tauschen Nutzer und Entwickler Informationen zu neuen Festplattenmodellen und Problemen aus. Falls ein neues Modell von Ihrer Version nicht erkannt wird, können Sie dort fragen, ob bereits an einem Update gearbeitet wird oder wie man das Problem selbst beheben kann. Auch das Melden von Fehlern oder das Einreichen neuer Daten zur Festplatten-Erkennung trägt dazu bei, dass zukünftige Versionen von CrystalDiskInfo immer umfassender und aktueller sind.

Zusammenfassung

Um CrystalDiskInfo so zu aktualisieren, dass neue Festplattenmodelle unterstützt werden, empfiehlt sich zunächst die Installation der neuesten Programmversion von der offiziellen Webseite. Für fortgeschrittene Nutzer kann auch das Bearbeiten des Quellcodes und erneutes Kompilieren eine Option sein. Zudem sollten Firmware-Updates der Festplattenhersteller installiert werden, um korrekte S.M.A.R.T.-Daten zu gewährleisten. Die Nutzung der Community und des Supports hilft, auf dem neuesten Stand zu bleiben und Probleme schnell zu lösen.

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