Wie kann ich benutzerdefinierte Exportvoreinstellungen in Adobe Media Encoder erstellen?

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  1. Einführung
  2. Schrittweise Erstellung einer benutzerdefinierten Exportvoreinstellung
  3. Konfiguration der Exporteinstellungen
  4. Speichern und verwalten der benutzerdefinierten Voreinstellung
  5. Tipps für den effizienten Umgang mit Exportvoreinstellungen
  6. Fazit

Einführung

Adobe Media Encoder ist ein leistungsstarkes Tool zur Medienkonvertierung und zum Exportieren von Video- und Audiodateien. Um den Exportprozess zu optimieren und konsistente Ergebnisse zu gewährleisten, ist es sinnvoll, benutzerdefinierte Exportvoreinstellungen zu erstellen. Diese Voreinstellungen können spezifische Parameter wie Auflösung, Bitrate, Format und mehr enthalten, die immer wieder verwendet werden können. Im Folgenden wird detailliert erklärt, wie Sie solche benutzerdefinierten Exportvoreinstellungen in Adobe Media Encoder erstellen und speichern können.

Schrittweise Erstellung einer benutzerdefinierten Exportvoreinstellung

Um eine benutzerdefinierte Exportvoreinstellung zu erstellen, starten Sie zunächst Adobe Media Encoder. Im Hauptfenster können Sie ein beliebiges Video oder eine Audiodatei importieren, um eine bestehende Voreinstellung als Grundlage zu verwenden. Alternativ können Sie auch ohne konkreten Quellclip eine neue Voreinstellung anlegen. Klicken Sie im Bereich Vorgaben auf das Symbol für Neue Vorgabe erstellen oder öffnen Sie das Menü für Voreinstellungen und wählen Sie Exportvorgaben verwalten bzw. Neue Voreinstellung erstellen aus.

Konfiguration der Exporteinstellungen

Nach dem Öffnen des Fensters zur Erstellung der neuen Voreinstellung können Sie nun sämtliche Parameter individuell anpassen. Dazu zählen das Ausgabeformat (beispielsweise H.264, HEVC, QuickTime oder andere), die Auflösung, das Seitenverhältnis, die Bildfrequenz (Frames per Second), die Bitrate und deren Steuerung (konstant oder variabel), Audioeinstellungen sowie Farbraumeinstellungen. Je nach benötigtem Zielmedium und Verwendungszweck wählen Sie die passenden Settings aus. Adobe Media Encoder bietet zudem eine Vorschau oder eine kleine Testausgabe an, sodass Sie die Qualität und Leistung Ihrer Einstellungen direkt überprüfen können.

Speichern und verwalten der benutzerdefinierten Voreinstellung

Nachdem Sie alle relevanten Exportparameter zu Ihrer Zufriedenheit eingestellt haben, klicken Sie auf die Schaltfläche zum Speichern oder OK. Sie werden aufgefordert, der neuen Exportvoreinstellung einen aussagekräftigen Namen zu geben, damit Sie diese später leicht wiederfinden und verwenden können. Ihre benutzerdefinierte Voreinstellung erscheint nun in der Liste der Exportvorgaben und kann bei zukünftigen Exportaufträgen direkt ausgewählt werden. Adobe Media Encoder ermöglicht es außerdem, Voreinstellungen zu exportieren, um sie auf anderen Systemen zu nutzen oder mit Kollegen zu teilen.

Tipps für den effizienten Umgang mit Exportvoreinstellungen

Durch die konsequente Nutzung und Anpassung benutzerdefinierter Exportvoreinstellungen sparen Sie wertvolle Zeit bei wiederkehrenden Projekten. Es ist empfehlenswert, Exportvoreinstellungen möglichst spezifisch auf unterschiedliche Anwendungsfälle zuzuschneiden, beispielsweise separate Voreinstellungen für Web-Uploads, Archivierungen oder CD/DVD-Ausgaben anzulegen. Außerdem lohnt es sich, die Voreinstellungen regelmäßig zu überprüfen und bei Bedarf an neue Anforderungen anzupassen. Adobe Media Encoder unterstützt zudem die Verwendung von Watch-Folders in Verbindung mit vordefinierten Exportvoreinstellungen, sodass der Prozess noch stärker automatisiert werden kann.

Fazit

Die Erstellung und Nutzung benutzerdefinierter Exportvoreinstellungen in Adobe Media Encoder ist ein sinnvoller Weg, um die Medienexporte effizienter und konsistenter zu gestalten. Durch die einfache Anpassung aller relevanten Parameter und das Speichern unter individuellen Namen können Sie Ihren Workflow optimieren und wiederkehrende Aufgaben deutlich beschleunigen. Nutzen Sie diese Funktion, um professionell und zeitsparend zu arbeiten.

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