Wie interpretiere ich die Fehlermeldungen im Log von Angry IP Scanner?

Melden
  1. Allgemeines Verständnis der Log-Datei von Angry IP Scanner
  2. Typische Fehlerarten und deren Bedeutung
  3. Erweiterte Fehlermeldungen und ihre Interpretation
  4. Praktischer Umgang mit den Fehlermeldungen
  5. Fazit

Allgemeines Verständnis der Log-Datei von Angry IP Scanner

Angry IP Scanner ist ein beliebtes Tool zur Netzwerkerkennung, das IP-Adressen scannt und dabei verschiedene Informationen wie offene Ports, Hostnamen oder MAC-Adressen ermittelt. Beim Scan erzeugt das Programm ein Log, das neben den erfolgreich gefundenen Daten auch Fehlermeldungen enthalten kann. Das Verständnis dieser Fehlermeldungen ist essenziell, um Probleme zu erkennen und die Netzwerkerkennung zu optimieren. Das Log stellt dabei eine Reihe von Einträgen dar, die Hinweise darauf geben, warum bestimmte IP-Adressen nicht erreichbar sind, warum Ports nicht geprüft werden konnten oder warum der Scanner bestimmte Anfragen zurückweist beziehungsweise zeitüberschreitend ist.

Typische Fehlerarten und deren Bedeutung

Zu den häufigsten Fehlermeldungen zählen Zeitüberschreitungen ("Timeouts"), Verbindungsverweigerungen ("Connection refused") oder nicht auflösbare Hostnamen ("Unknown host"). Eine Timeout-Meldung bedeutet, dass der Ping oder Verbindungsversuch innerhalb der festgelegten Zeitspanne keine Antwort erhielt. Dies kann auf eine Firewall, einen nicht erreichten Host oder eine blockierte ICMP-Anfrage hinweisen. Die Meldung Connection refused erscheint hingegen, wenn der Ziel-Host antwortet, aber der angefragte Port geschlossen oder von einer Firewall blockiert ist. Wird im Log "Unknown host" oder eine ähnliche Meldung angezeigt, kann dies bedeuten, dass die IP-Adresse oder der Hostname falsch eingegeben wurde oder dass keine DNS-Auflösung möglich ist.

Erweiterte Fehlermeldungen und ihre Interpretation

Neben einfachen Timeout- und Verbindungsfehlern können auch Protokollfehler oder Berechtigungsprobleme auftreten. Beispielsweise kann die Meldung "Permission denied" auftauchen, wenn Angry IP Scanner ohne ausreichende Rechte gestartet wurde, um bestimmte Netzwerkoperationen wie das Senden von Ping-Paketen durchzuführen. In solchen Fällen empfiehlt es sich, das Programm mit Administratorrechten auszuführen. Außerdem können Netzwerkfehler wie "No route to host" darauf hinweisen, dass es keine erreichbare Netzwerkroute zum Ziel gibt, entweder durch falsche Netzwerkeinstellungen oder physische Trennung vom Zielgerät. Auch interne Fehler innerhalb des Scanners werden manchmal im Log vermerkt, beispielsweise wenn ein Plugin nicht geladen werden konnte oder eine Datei fehlerhaft ist. Diese Meldungen sind meist mit einem Hinweis versehen, der den Nutzer auf eine mögliche Lösung, etwa Update oder Neuinstallation, aufmerksam macht.

Praktischer Umgang mit den Fehlermeldungen

Um gezielt auf Fehlermeldungen im Angry IP Scanner Log reagieren zu können, empfiehlt es sich, im ersten Schritt die Fehlermeldung genau zu lesen und im Kontext des Scans zu betrachten. Für Timeout-Fehler ist es sinnvoll zu überprüfen, ob die Zielgeräte im Netz eingeschaltet und erreichbar sind oder ob eventuell Firewalls die Antwort unterdrücken. Connection Refused sollte hinterfragt werden, welche Dienste auf dem Zielgerät laufen und ob diese Ports offen sind. Falls Berechtigungsprobleme auftreten, sollte das Programm einmal mit Administratorrechten gestartet werden. Für DNS-Fehler hilft es, IP-Adressen direkt zu scannen oder die Netzwerk- und DNS-Einstellungen des eigenen Systems zu prüfen. Im Zweifelsfall kann es auch hilfreich sein, die angerissenen Logeinträge mit dem Online- oder Community-Support von Angry IP Scanner abzugleichen, da häufig ähnliche Fehler und deren Lösungen dokumentiert sind.

Fazit

Die Fehlermeldungen im Log von Angry IP Scanner liefern wertvolle Hinweise darüber, warum ein Scan nicht wie erwartet funktioniert. Ein grundlegendes Verständnis der Meldungen, die typischerweise Timeouts, verweigerte Verbindungen, Namensauflösungsprobleme oder Berechtigungsschwierigkeiten betreffen, hilft dabei, die Ursachen systematisch zu identifizieren. Durch gezielte Analyse der Fehlermeldungen lässt sich die Netzwerkerkennung optimieren und Probleme können schnell behoben werden.

0

Kommentare