Wie funktioniert die Rückwärtsverfolgung einer Route mit Garmin Explore?

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  1. Grundfunktion von Garmin Explore bei der Routenplanung
  2. Rückwärtsverfolgung – gibt es eine direkte Funktion?
  3. Manuelles Umkehren der Route
  4. Alternative: Tracking in umgekehrter Richtung
  5. Fazit

Garmin Explore ist eine vielseitige App, die Outdoor-Enthusiasten unterstützt, ihre Touren zu planen, aufzuzeichnen und zu analysieren. Eine häufig gestellte Frage betrifft die Möglichkeit, eine zuvor aufgezeichnete Route rückwärts zu begehen oder zu navigieren – also das sogenannte Reverse Course oder die Rückwärtsverfolgung einer Route. Im Folgenden wird erläutert, wie diese Funktion bei Garmin Explore genutzt werden kann und welche Möglichkeiten es gibt, den Kurs umzukehren.

Grundfunktion von Garmin Explore bei der Routenplanung

Garmin Explore ermöglicht die Planung von Routen vorab am Computer oder direkt in der App. Dabei werden Wegpunkte und Pfade festgelegt, die dann auf kompatible Garmin-Geräte synchronisiert werden. Während der Navigation wird der aktuelle Standort angezeigt und die geplante Route visualisiert. Die Anwendung unterstützt sowohl einfache Strecken als auch komplexe Tracks mit mehreren Zwischenstopps.

Rückwärtsverfolgung – gibt es eine direkte Funktion?

Eine Funktion, die eine vorgeplante Route direkt umkehrt, also in entgegengesetzter Reihenfolge abläuft, existiert in Garmin Explore in der App selbst nicht als einzelner Knopf oder Befehl. Dennoch kann man eine Route manuell umkehren, indem die Wegpunktreihenfolge verändert wird. Dies ist sowohl in der Online-Planungsplattform als auch in der App möglich. Anschließend kann die umgedrehte Route erneut synchronisiert und verwendet werden, um die Strecke in umgekehrter Richtung zu begehen.

Manuelles Umkehren der Route

Um einen aufgezeichneten Kurs rückwärts zu navigieren, muss man die gespeicherte Route entweder exportieren und in einem Routenbearbeitungsprogramm öffnen, das eine Umkehrfunktion unterstützt, oder man lädt die Route in Garmin Explore und tauscht die Reihenfolge der Wegpunkte. Der Wegpunkt, der ursprünglich am Ende der Route war, wird also an den Anfang gesetzt, und umgekehrt. Dadurch entsteht eine neue Route, die den gleichen Track in entgegengesetzter Richtung abläuft.

Alternative: Tracking in umgekehrter Richtung

Auch wenn Garmin Explore keine automatisierte Reverse Course-Navigation anbietet, kann die Rückwärtsverfolgung durch direktes Trackback erfolgen. Wenn man eine Tour aufzeichnet, speichert das Gerät die tatsächlich zurückgelegte Spur. Diese Aufzeichnung kann dann als Track zurückverfolgt werden, ohne dass eine vorab geplante Route vorliegt. So lässt sich problemlos zur Ausgangsposition zurückkehren, indem man der aufgezeichneten Linie in umgekehrter Richtung folgt.

Fazit

Eine direkte Rückwärtskurs-Funktion existiert in Garmin Explore nicht als automatische Option, allerdings kann eine Route durch manuelles Umkehren der Wegpunkte oder durch Nutzung der Trackback-Funktion des Gerätes rückwärtsnavigiert werden. Es erfordert etwas Handarbeit beim Bearbeiten der Route und gegebenenfalls eine Synchronisation, um die umgekehrte Route nutzen zu können. So bietet Garmin Explore auf flexiblen Wegen Lösungen, um auch rückwärts geplante oder zurückgelegte Strecken sicher zu absolvieren.

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