Wie funktioniert der Befehl "docker desktop export container" und wofür wird er verwendet?

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  1. Einführung in den Export von Containern mit Docker Desktop
  2. Funktionsweise des Befehls docker export container
  3. Anwendungsbereiche und Vorteile des Container-Exports
  4. Zusammenfassung

Einführung in den Export von Containern mit Docker Desktop

Der Befehl docker export ist ein wichtiger Bestandteil im Umgang mit Containern unter Docker und ermöglicht es, den Dateisystemzustand eines laufenden oder gestoppten Containers in eine Archivdatei zu speichern. Bei Docker Desktop, der benutzerfreundlichen Oberfläche und Verwaltungslösung für Docker auf Windows und macOS, hat dieser Befehl dieselbe grundlegende Funktionalität, wird aber oft über die Kommandozeile innerhalb der Docker-CLI verwendet. Das Ziel des Exports ist es, den Zustand des Containers inklusiver aller Änderungen, die während der Laufzeit vorgenommen wurden, festzuhalten und zu einem späteren Zeitpunkt zu sichern oder zu verschieben.

Funktionsweise des Befehls docker export container

Der Befehl docker export nimmt die ID oder den Namen eines Containers als Eingabeparameter entgegen und erzeugt daraus ein tar-Archiv, das alle Dateien des Containers enthält. Im Gegensatz zu docker commit, das ein neues Image aus einem Container erstellt, konzentriert sich docker export ausschließlich auf das Dateisystem und verzichtet dabei auf Metainformationen wie Layer-Historien oder Umgebungsvariablen. Dieses Archiv kann anschließend in andere Umgebungen importiert werden oder als Backup dienen.

Bei Docker Desktop wird dieser Befehl in der integrierten Terminal-Umgebung ausgeführt, sofern Docker korrekt installiert und gestartet ist. Typisch sieht der Befehl folgendermaßen aus:

Dies schreibt das komplette Dateisystem des Containers in die Datei container_export.tar auf dem Host-System.

Anwendungsbereiche und Vorteile des Container-Exports

Das Exportieren eines Containers ist insbesondere dann sinnvoll, wenn man eine Momentaufnahme der aktuellen Dateiumgebung eines Containers benötigt, die unabhängig vom ursprünglichen Image oder Container existiert. Dies kann hilfreich sein bei der Weitergabe von modifizierten Containerzuständen, bei der Archivierung oder wenn man einen Container in einer anderen Docker-Umgebung wiederherstellen möchte.

Ein wesentlicher Vorteil dabei ist, dass der Export unkompliziert erfolgt und keine zusätzliche Image-Erstellung oder komplexe Kommandos notwendig sind. Allerdings ist zu beachten, dass der Export die Metadaten eines Containers nicht mit überträgt, was bei einem späteren Import zu Einschränkungen führen kann, zum Beispiel bezüglich Ports oder Umgebungsvariablen.

Zusammenfassung

Zusammenfassend ist der Befehl docker export container ein praktisches Werkzeug innerhalb von Docker Desktop, um das Dateisystem eines Containers in eine Archiva-Datei zu extrahieren. Es bietet eine einfache Möglichkeit, Containerzustände zu sichern oder zu übertragen, wobei es sich vor allem auf die Dateiebene konzentriert und keine Docker-spezifischen Metadaten berücksichtigt. Diese Funktion ist besonders nützlich zur schnellen Sicherung und Migration von Containern über verschiedene Systeme hinweg.

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