Wie aktiviere ich die Unterstützung für Unicode-Dateinamen in FreeArc?

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  1. Unicode-Dateinamen in FreeArc nutzen – Eine ausführliche Anleitung
  2. Warum ist die Unicode-Unterstützung wichtig?
  3. Aktivierung der Unicode-Unterstützung in FreeArc
  4. Unicode-Unterstützung in Konfigurationsdateien
  5. Prüfen der Archivdatei
  6. Zusammenfassung

Unicode-Dateinamen in FreeArc nutzen – Eine ausführliche Anleitung

FreeArc ist ein leistungsfähiges Archivierungsprogramm, das standardmäßig ASCII- oder systemlokalisierte Dateinamen verwendet. Wenn Sie jedoch Dateien mit Unicode-Zeichen, beispielsweise mit Akzenten oder nicht-lateinischen Schriftzeichen, archivieren wollen, ist es notwendig, die Unterstützung für Unicode-Dateinamen zu aktivieren, um sicherzustellen, dass die Namen korrekt gespeichert und wiederhergestellt werden.

Warum ist die Unicode-Unterstützung wichtig?

Standardmäßig kann FreeArc Probleme mit Dateinamen haben, die Sonderzeichen oder Zeichen aus nicht-lateinischen Alphabeten enthalten, weil es ohne zusätzliche Einstellungen die Zeichen im lokalen Zeichensatz speichert. Das bedeutet, dass z.B. chinesische, kyrillische oder andere internationale Zeichen nicht richtig dargestellt werden, wenn die Archive entpackt werden. Die Aktivierung der Unicode-Unterstützung stellt sicher, dass alle Zeichen korrekt kodiert und gelesen werden, was die Tragfähigkeit Ihrer Archivdateien deutlich erhöht.

Aktivierung der Unicode-Unterstützung in FreeArc

Um die Unicode-Unterstützung zu aktivieren, müssen Sie FreeArc mit einem speziellen Kommandozeilenparameter starten oder den entsprechenden Parameter in Ihrer Kommandozeilenanwendung oder in Skripten verwenden. Der Schlüsselschalter ist -u oder --unicode. Dieser Parameter zwingt FreeArc dazu, die Dateinamen im Unicode-Format zu speichern.

Wenn Sie beispielsweise in der Eingabeaufforderung eine Datei archivieren möchten, können Sie folgenden Befehl ausführen:

freearc a archivname.arc dateiname -u

Hierbei steht a für den Befehl "archivieren", archivname.arc ist der Name des zu erstellenden Archivs, und dateiname entspricht der Datei oder dem Verzeichnis, das archiviert werden soll. Der Parameter -u aktiviert die Unicode-Unterstützung und stellt sicher, dass Dateinamen mit Sonderzeichen korrekt gespeichert werden.

Unicode-Unterstützung in Konfigurationsdateien

Falls Sie FreeArc häufig nutzen und dabei die Unicode-Unterstützung standardmäßig aktivieren möchten, können Sie den Parameter auch in die Konfigurationsdatei eintragen. Die übliche Konfigurationsdatei heißt FreeArc.ini. Öffnen Sie diese Datei mit einem Texteditor und fügen Sie unter dem relevanten Bereich die Zeile hinzu, die den Unicode-Modus aktiviert. Eine typische Ergänzung könnte so aussehen:

General = ... -u ...

Hierbei stellen die Auslassungspunkte dar, dass andere Optionen bestehen bleiben können und Sie lediglich -u ergänzen. Dadurch wird FreeArc immer mit Unicode-Unterstützung starten, ohne dass Sie diese Option jedes Mal manuell angeben müssen.

Prüfen der Archivdatei

Nachdem Sie ein Archiv mit aktivierter Unicode-Unterstützung erstellt haben, empfiehlt es sich, das Archiv zu entpacken und zu überprüfen, ob die Dateinamen korrekt dargestellt werden. So stellen Sie sicher, dass die Einstellung tatsächlich funktioniert und Ihre Datenportabilität gewährleistet ist.

Zusammenfassung

Die Aktivierung der Unicode-Unterstützung in FreeArc erfolgt über den Parameter -u oder --unicode, welcher entweder direkt beim Befehl oder in der Konfigurationsdatei angegeben wird. Diese Maßnahme erlaubt die korrekte Verarbeitung von Datei- und Verzeichnisnamen mit internationalen Sonderzeichen. Achten Sie darauf, Ihre Archive nach dem Erstellen zu überprüfen, um die erfolgreiche Anwendung der Unicode-Einstellungen zu bestätigen.

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