Wie aktiviere ich die Protokollierung von Sitzungen in PuTTY?
Einführung
PuTTY ist ein beliebter SSH- und Telnet-Client für Windows, der es ermöglicht, sich sicher mit entfernten Servern zu verbinden. Eine häufig benötigte Funktion ist die Protokollierung von Sitzungen, um alle Eingaben und Ausgaben während einer Verbindung aufzuzeichnen. Das ist besonders nützlich für Analysezwecke, Fehlerdiagnosen oder das Dokumentieren von Arbeiten auf einem Server.
Vorbereitung
Bevor Sie mit der Protokollierung beginnen, sollten Sie PuTTY starten und sicherstellen, dass eine Session konfiguriert ist – entweder indem Sie eine neue Verbindung anlegen oder eine gespeicherte Session laden. Die Protokollierung muss vor dem Start der Verbindung konfiguriert werden, da sie für bereits laufende Sitzungen nicht rückwirkend aktiviert werden kann.
Aktivieren der Protokollierung
Im PuTTY-Hauptfenster finden Sie auf der linken Seite eine Baumstruktur mit verschiedenen Kategorien. Scrollen Sie in diesem Menü nach unten zu dem Punkt Session. Dies ist der oberste Eintrag, und darunter befindet sich die Kategorie Logging oder auf Deutsch möglicherweise Protokollierung. Klicken Sie auf Logging, um die entsprechenden Einstellungen anzuzeigen.
Im Bereich Logging sehen Sie mehrere Optionen, um das Protokollierungsverhalten zu bestimmen. Standardmäßig ist keine Protokollierung aktiviert. Um eine Protokollierung einzuschalten, wählen Sie die gewünschte Option aus:
Alle Sitzungsdaten zeichnet den kompletten Datenstrom von Ein- und Ausgabe auf. Nur Konsolenausgabe erfasst nur die Ausgabe des Servers. Nur Tastatureingaben und Spezifische Sitzungstypen sind weitere Optionen, die für spezielle Zwecke nützlich sind.
Nachdem Sie die gewünschte Option ausgewählt haben, müssen Sie einen Speicherort und einen Dateinamen für die Protokolldatei angeben. Dies geschieht ebenfalls in diesem Bereich durch Eingabe des Pfads im Feld Protokolldateiname. Sie können beispielsweise C:\Users\IhrBenutzername\Documents\putty-log.txt eingeben oder durch Klick auf Durchsuchen eine Datei auswählen oder anlegen.
PuTTY bietet außerdem die Möglichkeit, Platzhalter zu verwenden, damit für jede Sitzung eine eigene Protokolldatei angelegt wird. Zum Beispiel speichern Sie mit dem Muster <hostname>-<datum>-<zeit>.log automatisch für jede Verbindung eine separate Protokolldatei.
Starten der Verbindung mit Protokollierung
Nachdem die Protokollierung aktiviert und der Speicherort definiert wurde, können Sie zurück zum Hauptmenü Session wechseln. Dort starten Sie wie gewohnt die Verbindung, indem Sie auf Öffnen klicken. PuTTY zeichnet nun die Sitzung entsprechend Ihrer Einstellungen mit.
Sie können die Protokollierung jederzeit erneut deaktivieren, indem Sie in den Logging-Einstellungen die Option Keine Protokollierung auswählen. Denken Sie daran, dass Änderungen an der Protokollierung nur für neue Sitzungen wirksam werden.
Fazit
Die Aktivierung der Protokollierung in PuTTY ist einfach und erfolgt über die Einstellungen im Bereich Logging. Mit der richtigen Konfiguration können Sie Ihre Sitzungen dokumentieren und später analysieren. Dies erhöht die Nachvollziehbarkeit und erleichtert den Umgang mit komplexen Serveraufgaben.
