Wie aktiviere ich die GPU-Beschleunigung in Adobe After Effects?

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  1. Einleitung
  2. Systemanforderungen prüfen
  3. GPU in den Projekteinstellungen auswählen
  4. GPU für Effekte und 3D-Rendering nutzen
  5. Cache-Einstellungen optimieren
  6. Fehlersuche und Performance-Test
  7. Zusammenfassung

Einleitung

Die GPU-Beschleunigung in Adobe After Effects ermöglicht es, bestimmte Berechnungen und Effekte schneller auszuführen, indem die Grafikkarte (GPU) des Computers genutzt wird. Dies kann die Performance erheblich verbessern, gerade bei komplexen Animationen oder hochwertigen Effekten. Im Folgenden wird erklärt, wie Sie diese Funktion aktivieren können.

Systemanforderungen prüfen

Bevor Sie die GPU-Beschleunigung aktivieren, sollten Sie sicherstellen, dass Ihre Grafikkarte von After Effects unterstützt wird. Adobe arbeitet mit spezifischen GPU-Modellen zusammen, insbesondere mit NVIDIA-, AMD- und Apple-GPUs, und die Treiber sollten auf dem aktuellen Stand sein. Außerdem ist es wichtig, dass Ihr Betriebssystem die GPU-Beschleunigung unterstützt.

GPU in den Projekteinstellungen auswählen

Öffnen Sie After Effects und laden Sie Ihr Projekt. Navigieren Sie anschließend zu den Einstellungen, indem Sie im Menü Datei auf Projekteinstellungen klicken. Im Reiter Video finden Sie den Bereich Renderer. Hier können Sie verschiedene Renderer auswählen. Um die GPU-Beschleunigung zu aktivieren, wählen Sie eine Option wie Mercury-Playbacks Engine GPU-Beschleunigung (Metal) auf macOS oder Mercury-Playback Engine GPU-Beschleunigung (CUDA/OpenCL) unter Windows aus. Die genaue Bezeichnung hängt von Ihrem Betriebssystem und Ihrer Grafikkarte ab.

GPU für Effekte und 3D-Rendering nutzen

Zusätzlich zur Aktivierung des Renderers können bestimmte Effekte und 3D-Rendering-Optionen ebenfalls GPU-beschleunigt sein. Zum Beispiel nutzen einige Effekte wie "Lumetri Color" oder "Gaussian Blur" die GPU, sofern diese Funktion in den Effekteinstellungen verfügbar ist. Überprüfen Sie, ob in den Effekteigenschaften spezifische GPU-Optionen angeboten werden und aktivieren Sie diese gegebenenfalls.

Cache-Einstellungen optimieren

Für eine optimale Performance sollten Sie in den Voreinstellungen unter dem Menü After Effects beziehungsweise Bearbeiten auch die Cache-Einstellungen überprüfen. Wenn möglich, kann das Zwischenspeichern auf der GPU beschleunigt werden, zum Beispiel durch das Nutzen der GPU-Speicherung. Dies finden Sie in den Voreinstellungen unter Medien & Disk-Cache.

Fehlersuche und Performance-Test

Nachdem Sie die GPU-Beschleunigung aktiviert haben, empfiehlt es sich, eine kurze Vorschau oder ein Rendering durchzuführen, um die Performance zu testen. Wenn After Effects unerwartet langsam läuft oder Fehler auftreten, überprüfen Sie, ob Ihr GPU-Treiber aktuell ist und ob Ihre Grafikkarte korrekt erkannt wird. Gegebenenfalls kann ein Update der Treiber oder des Betriebssystems helfen, Probleme zu beheben.

Zusammenfassung

Die Aktivierung der GPU-Beschleunigung in Adobe After Effects erfolgt hauptsächlich über die Projekteinstellungen im Bereich Video durch Auswahl der GPU-beschleunigten Renderer. Zusätzlich können dann Effekte und Cache-Optionen die Grafikkarte nutzen, was die Performance stark verbessert. Voraussetzung ist eine kompatible und richtig konfigurierte Grafikkarte mit aktuellen Treibern.

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