Was tun, wenn Rekordbox die BPM meiner Tracks falsch analysiert?

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  1. Warum kann die BPM-Analyse in Rekordbox ungenau sein?
  2. Manuelle Korrektur der BPM in Rekordbox
  3. Erneute Analyse ausführen
  4. Verwendung externer Tools zur BPM-Analyse
  5. Qualitätskontrolle und Vorbereitung der Musikdateien
  6. Fazit

Warum kann die BPM-Analyse in Rekordbox ungenau sein?

Rekordbox verwendet Algorithmen zur automatischen Erkennung des Tempos eines Tracks, doch die Software kann bei bestimmten Musikstilen, unregelmäßigen Rhythmen oder komplexer Percussion Schwierigkeiten haben, den richtigen Wert zu bestimmen. Tracks mit variierendem Tempo, Live-Aufnahmen, Remixes oder Songs mit ungewöhnlichen Taktarten werden gelegentlich mit eine falschen BPM versehen. Auch die Einstellung der Analyseparameter oder die Audioqualität können die Genauigkeit der BPM-Erkennung beeinflussen.

Manuelle Korrektur der BPM in Rekordbox

Um eine falsche BPM-Angabe zu beheben, bietet Rekordbox die Möglichkeit, den Wert manuell anzupassen. Im Analyse- oder Bearbeitungsfenster des jeweiligen Tracks kann man die BPM direkt eingeben oder mit Hilfe der Tap-Funktion den richtigen Wert ermitteln. Dabei wird der Benutzer manuell im Takt auf eine Taste tippen, sodass Rekordbox das Tempo entsprechend anpasst. Diese Methode ist besonders nützlich, wenn die automatische Analyse versagt und man ein präzises Ergebnis anstrebt.

Erneute Analyse ausführen

Falls die BPM-Anzeige grob falsch ist, lohnt es sich oft, den Track in Rekordbox erneut analysieren zu lassen. Hierfür wählt man die gewünschte Datei aus und löst über das Kontextmenü oder die Menüleiste erneut die Analyse aus. In den Analyseeinstellungen kann man dabei verschiedene Parameter, wie Taktart oder Art der Analyse (Standard, sanft, aggressiv), anpassen. Durch mehrmaliges Analysieren mit unterschiedlichen Einstellungen kann das Ergebnis verbessert werden.

Verwendung externer Tools zur BPM-Analyse

Sollte Rekordbox bei bestimmten Tracks regelmäßig Probleme mit der BPM-Erkennung haben, kann es sinnvoll sein, alternative Programme zur Tempoanalyse einzusetzen. Anwendungen wie Mixed in Key, BeatCounter oder spezialisierte Audiobearbeitungsprogramme bieten teilweise präzisere oder feinere Analysealgorithmen. Die korrekt ermittelten BPM-Werte können danach manuell in Rekordbox eingetragen werden, um eine konsistente Bibliothek zu gewährleisten.

Qualitätskontrolle und Vorbereitung der Musikdateien

Gerade bei mp3- oder komprimierten Dateien können Artefakte oder schlechte Qualität die Analyse erschweren. Wenn möglich, sollte man die Originalfiles in höherer Auflösung oder unkomprimiert (wie WAV oder FLAC) verwenden, um eine genauere BPM-Erkennung zu ermöglichen. Auch das Vorhören und gegebenenfalls Schneiden von Intro- und Outro-Teilen, die das Tempo verwischen, hilft Rekordbox beim Erkennen des korrekten Tempos.

Fazit

Falsche BPM-Angaben in Rekordbox sind oft kein Grund zur Sorge und können meist durch manuelle Nachkorrektur, erneute Analyse oder externe Hilfsmittel beseitigt werden. Mit etwas Geduld und den oben genannten Methoden lässt sich eine zuverlässige und präzise Datenbank erstellen, die das DJing erleichtert und für einen fließenden Mix sorgt. Wichtig ist, immer den eigenen Ohren zu vertrauen und bei Bedarf die Tempowerte individuell anzupassen.

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