Was tun, wenn Driver Booster nach dem Update eines Treibers einen Systemfehler verursacht?

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  1. Problem verstehen
  2. Erste Maßnahmen nach dem Fehler
  3. Treiber zurücksetzen oder deinstallieren
  4. Systemwiederherstellung nutzen
  5. Treiber-Update erneut und manuell durchführen
  6. Backup und präventive Maßnahmen
  7. Fazit

Problem verstehen

Wenn Driver Booster nach dem Aktualisieren eines Treibers sofort oder im Anschluss an einen Neustart einen Systemfehler verursacht, kann dies unterschiedliche Ursachen haben. Häufig entsteht dieses Problem durch inkompatible oder fehlerhafte Treiber, die nicht optimal mit der vorhandenen Hardware oder dem Betriebssystem harmonieren. Auch unsaubere Installationen oder Konflikte mit anderen bereits installierten Treibern können solche Fehler auslösen. Bevor weitere Schritte eingeleitet werden, ist es wichtig, das genaue Verhalten des Systems zu beobachten und gegebenenfalls die angezeigte Fehlermeldung zu notieren.

Erste Maßnahmen nach dem Fehler

Sobald ein Systemfehler auftritt, sollte man versuchen, das System im abgesicherten Modus zu starten. Im abgesicherten Modus werden nur die notwendigsten Treiber und Dienste geladen, was die Fehlersuche erleichtert. Um den abgesicherten Modus zu starten, kann je nach Windows-Version beim Booten die Taste F8 gedrückt werden oder die erweiterten Startoptionen über die Einstellungen aufgerufen werden. Ist der abgesicherte Modus zugänglich, ermöglicht dies den Zugriff auf Wiederherstellungsoptionen und das Deinstallieren oder Zurücksetzen des problematischen Treibers.

Treiber zurücksetzen oder deinstallieren

Im abgesicherten Modus sollte man den Geräte-Manager öffnen und den zuletzt aktualisierten Treiber identifizieren. Dort besteht die Möglichkeit, den Treiber auf eine frühere Version zurückzusetzen, falls diese Option verfügbar ist. Alternativ kann der problematische Treiber komplett deinstalliert werden, wobei Windows beim Neustart oft automatisch einen generischen, stabilen Treiber installiert. Diese Vorgehensweise stellt häufig die Systemstabilität wieder her und beseitigt den verursachten Fehler.

Systemwiederherstellung nutzen

Sollte das Zurücksetzen oder Deinstallieren des Treibers nicht ausreichen oder der abgesicherte Modus nicht zugänglich sein, empfiehlt es sich, die Windows-Systemwiederherstellung zu verwenden. Dieses Feature stellt den Zustand des Systems auf einen früheren Zeitpunkt zurück, an dem das Problem noch nicht bestand. Wichtig ist, dass vor dem Treiberupdate Wiederherstellungspunkte automatisch oder manuell erstellt wurden. Die Wiederherstellung löscht keine persönlichen Daten, aber neu installierte Programme oder Treiber nach dem Wiederherstellungspunkt können entfernt werden.

Treiber-Update erneut und manuell durchführen

Wenn das System durch die oben genannten Schritte wieder stabil läuft, sollte das Treiber-Update genauer überprüft werden. Driver Booster liefert nicht immer die optimalen Treiber für jede Hardwarekomponente. Es ist sinnvoll, die offizielle Webseite des Hardwareherstellers zu besuchen und dort den passenden Treiber manuell herunterzuladen und zu installieren. Auf diese Weise lässt sich oftmals sicherstellen, dass der Treiber kompatibel ist und keine Systemfehler verursacht.

Backup und präventive Maßnahmen

Um zukünftige Probleme zu vermeiden, empfiehlt es sich generell, vor großen Treiberaktualisierungen ein komplettes Backup oder zumindest einen Systemwiederherstellungspunkt zu erstellen. So kann im Falle eines Fehlers schnell zur vorherigen, funktionierenden Konfiguration zurückgekehrt werden. Außerdem sollte man darauf achten, Programme wie Driver Booster nicht blind zu vertrauen und bei sensiblen Komponenten wie Grafikkarten- oder Chipsatztreibern besonders sorgfältig vorzugehen.

Fazit

Systemfehler nach dem Treiber-Update durch Driver Booster können unter Zuhilfenahme des abgesicherten Modus, der Treiber-Rollback-Funktion, der Deinstallation des problematischen Treibers und der Windows-Systemwiederherstellung effektiv behoben werden. Eine manuelle Installation von Treibern über die Herstellerwebseite ist oft zuverlässiger und minimiert zukünftige Risiken. Durch vorsorgliche Backups und eine bewusste Update-Strategie bleibt das System auch bei unvorhergesehenen Problemen stabil.

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