Was passiert, wenn man Coco überwässert?
- Einleitung: Was bedeutet Coco überwässern?
- Warum ist das richtige Gießen von Coco-Substraten wichtig?
- Welche Folgen hat das Überwässern von Coco auf Pflanzen?
- Wie erkenne ich Überwässerung bei Coco-Substraten?
- Was kann man tun, wenn Coco überwässert wurde?
- Fazit
Einleitung: Was bedeutet Coco überwässern?
Der Begriff Coco bezieht sich meist auf Kokoserde oder auch auf Kokosfasersubstrate, die als Anbaumedium in der Pflanzenzucht verwendet werden. Überwässern bedeutet in diesem Zusammenhang, dass der Boden oder das Substrat zu viel Wasser enthält. Dies kann insbesondere bei Kokoserde problematisch sein, da diese zwar gut Wasser speichern kann, aber dennoch eine ausgewogene Wasserzufuhr benötigt.
Warum ist das richtige Gießen von Coco-Substraten wichtig?
Coco-Substrate sind beliebt, weil sie eine gute Wasserspeicherung und gleichzeitig eine gute Belüftung bieten. Bei zu wenig Wasser trocknen die Pflanzen schnell aus, doch zu viel Wasser bedeutet, dass das Substrat zu feucht bleibt. Eine ständige Überwässerung führt dazu, dass die Wurzeln keine ausreichende Sauerstoffzufuhr erhalten, da das Wasser die Hohlräume im Substrat verdrängt. Das kann das Wachstum der Pflanze stark beeinträchtigen.
Welche Folgen hat das Überwässern von Coco auf Pflanzen?
Wenn Coco ständig nass bleibt, kann es zur Wurzelfäule kommen. Dabei faulen die Wurzeln aufgrund von Sauerstoffmangel und Befall durch schädliche Mikroorganismen. Die Pflanze zeigt dann häufig Symptome wie vergilbte Blätter, langsames Wachstum oder im schlimmsten Fall einen Absterbeprozess. Übermäßige Feuchtigkeit kann außerdem den Nährstoffhaushalt der Pflanze stören, da einige Nährstoffe ausgewaschen oder blockiert werden.
Wie erkenne ich Überwässerung bei Coco-Substraten?
Ein deutliches Anzeichen für Überwässerung sind dauerhaft nasse oder schlammige Coco-Substrate, die kaum noch trocknen. Die Pflanzen selbst wirken oft kraftlos, verlieren Blätter oder zeigen Verfärbungen. Auch ein muffiger Geruch kann auf zu hohe Feuchtigkeit und beginnende Fäulnis hindeuten. Es ist wichtig, das Substrat regelmäßig zu kontrollieren, um eine Überwässerung frühzeitig zu vermeiden.
Was kann man tun, wenn Coco überwässert wurde?
Zunächst sollte man das Gießverhalten anpassen und die Wassermenge reduzieren. Es hilft, das Substrat gut durchlüften zu lassen, indem man die Pflanze eventuell vorsichtig aus dem Topf nimmt und die Wurzeln überprüft. Befallene oder faulende Stellen müssen entfernt werden, um das Ausbreiten zu verhindern. Das Substrat kann mit frischem Coco ersetzt oder mit Sand oder Perlite gemischt werden, um die Drainage zu verbessern. Außerdem sollte der Topf über Löcher verfügen, die überschüssiges Wasser ablaufen lassen.
Fazit
Das Überwässern von Coco-Substraten kann schnell zu ernsthaften Problemen bei Pflanzen führen, insbesondere durch Sauerstoffmangel und Wurzelfäule. Ein ausgewogenes Gießverhalten und gute Belüftung des Substrats sind entscheidend, damit Pflanzen gesund wachsen können. Beim Einsatz von Coco als Substrat ist es daher besonders wichtig, die Feuchtigkeit regelmäßig zu kontrollieren und den Wasserbedarf der Pflanze genau zu beobachten.
