Was kosten Substack und welche Preismodelle gibt es?
- Einführung in Substack
- Grundlegende Kostenstruktur von Substack
- Verdienstmodell und Gebühren bei bezahlten Newslettern
- Versteckte oder zusätzliche Kosten
- Fazit: Kosten und Nutzen abwägen
Einführung in Substack
Substack ist eine Plattform, die es Autorinnen und Autoren ermöglicht, Newsletter zu erstellen und direkt an ihre Abonnenten zu versenden. Dabei liegt der Fokus auf der einfachen Veröffentlichung von Inhalten und der Möglichkeit, daraus ein Einkommen zu generieren. Viele Nutzer fragen sich, welche Kosten bei der Nutzung von Substack entstehen und wie das Preismodell genau aussieht.
Grundlegende Kostenstruktur von Substack
Substack selbst erhebt keine regelmäßigen Gebühren für die Nutzung der Plattform. Das bedeutet, dass jemand einen Newsletter kostenlos erstellen und an eine unbegrenzte Anzahl von Abonnenten verschicken kann, ohne dafür eine monatliche oder jährliche Grundgebühr zahlen zu müssen. Diese kostenlose Nutzung ist für die meisten Hobby-Newsletter oder kleinere Projekte durchaus attraktiv.
Verdienstmodell und Gebühren bei bezahlten Newslettern
Die wichtigste Einnahmequelle von Substack ist die Provision auf bezahlte Abonnements. Wenn ein Ersteller eines Newsletters kostenpflichtige Inhalte anbietet, behält Substack eine Gebühr von 10 % der Einnahmen ein. Das heißt, wenn ein Abonnent beispielsweise 10 Euro monatlich zahlt, erhält der Newsletter-Ersteller 9 Euro, während Substack 1 Euro als Plattformgebühr einbehält.
Zusätzlich werden Zahlungsabwicklungsgebühren fällig, die von Zahlungsdienstleistern wie Stripe erhoben werden. Diese Gebühren liegen meist bei etwa 2,9 % plus 30 Cent pro Transaktion. Diese Kosten reduzieren ebenfalls die Einnahmen, die beim Newsletter-Autor ankommen.
Versteckte oder zusätzliche Kosten
Abgesehen von den genannten Provisionen fallen bei Substack keine weiteren zwingenden Kosten an. Es gibt keine Premiumtarife oder kostenpflichtige Zusatzdienste innerhalb der Plattform. Allerdings können manche Nutzer für eigene Zwecke zusätzliche Tools oder Dienste zur Unterstützung des Newsletters einsetzen, die separat kostenpflichtig sein können, aber nicht von Substack selbst abhängen.
Fazit: Kosten und Nutzen abwägen
Substack bietet eine sehr transparente und nutzerfreundliche Kostenstruktur. Für Leser und Newsletter-Ersteller ist die Nutzung grundsätzlich kostenlos möglich. Erst wenn bezahlte Abonnements angeboten werden, fallen Gebühren in Form von Provisionen an. Diese betragen insgesamt etwa 10 % der Einnahmen plus die Gebühren der Zahlungsanbieter. Dieses Modell ermöglicht es vielen unabhängigen Autoren, direkt von ihren Lesern zu profitieren, ohne hohe Einstiegskosten tragen zu müssen. Wer seine Inhalte monetarisieren möchte, sollte diese Kosten jedoch bei der Preisgestaltung der Abonnements berücksichtigen.
