Was ist direkt begleitetes Fahren?
- Grundidee und Ziel des direkt begleiteten Fahrens
- Vorteile des direkt begleiteten Fahrens
- Voraussetzungen und gesetzliche Regelungen
- Fazit
Das direkt begleitete Fahren ist ein spezielles Modell innerhalb der Führerscheinausbildung, das jungen Fahranfängern ermöglicht, bereits vor dem Erreichen des regulären Mindestalters unter Aufsicht eines erfahrenen Fahrers am Straßenverkehr teilzunehmen. Dieses Konzept wird häufig auch als Begleitetes Fahren ab 17 (BF17) bezeichnet und hat das Ziel, die Fahrsicherheit zu erhöhen und den jungen Fahranfängern mehr praktische Erfahrung im Straßenverkehr zu vermitteln.
Grundidee und Ziel des direkt begleiteten Fahrens
Das direkt begleitete Fahren basiert auf dem Prinzip, dass Fahranfänger unter 18 Jahren mit einem Führerschein der Klasse B bereits eine Fahrberechtigung erhalten können, die jedoch an die Auflage gebunden ist, nur in Begleitung einer ausgewiesenen und erfahrenen Person fahren zu dürfen. Diese Begleitperson muss bestimmte Voraussetzungen hinsichtlich Alter und Fahrpraxis erfüllen, um sicherzustellen, dass der junge Fahrer jederzeit auf erfahrene Unterstützung zurückgreifen kann.
Vorteile des direkt begleiteten Fahrens
Der größte Vorteil des direkt begleiteten Fahrens liegt darin, dass Fahranfänger schon frühzeitig regelmäßig Fahrerfahrung sammeln können, ohne dabei komplett auf sich allein gestellt zu sein. Die Anwesenheit eines erfahrenen Begleiters hilft, schwierige Verkehrssituationen besser zu meistern und vermindert das Risiko von Unfällen. Zudem stärkt es das Selbstvertrauen und führt langfristig zu einem sichereren Fahrstil. Studien zeigen, dass Teilnehmer des direkt begleiteten Fahrens nach Erreichen des regulären Mindestalters seltener in Unfälle verwickelt sind.
Voraussetzungen und gesetzliche Regelungen
Die gesetzlichen Regeln für das direkt begleitete Fahren variieren regional, grundsätzlich ist jedoch eine bestandene Führerscheinprüfung erforderlich. Außerdem muss die begleitende Person meist mindestens 30 Jahre alt sein und seit mehreren Jahren ununterbrochen im Besitz eines gültigen Führerscheins sein. Der Fahranfänger darf nur gemeinsam mit einer oder mehreren dieser eingetragenen Begleitpersonen fahren. Nach Erreichen des regulären Mindestalters - in Deutschland meist 18 Jahre - kann das Fahrverbot ohne Begleitung entfallen.
Fazit
Das direkt begleitete Fahren stellt eine wertvolle Möglichkeit dar, junge Fahrer optimal auf die selbstständige Teilnahme am Straßenverkehr vorzubereiten. Durch die Kombination aus praktischer Fahrpraxis und sicherer Begleitung werden die Risiken deutlich reduziert, gleichzeitig wird ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Fahrzeug und den Verkehrsregeln gefördert.
