Was ist der Unterschied zwischen Gmail und Googlemail?
- Hintergrund der unterschiedlichen Bezeichnungen
- Gmail versus Googlemail – Ist das ein Unterschied für den Nutzer?
- Aktuelle Situation und Änderungen
- Fazit
Viele Nutzer fragen sich, ob es einen Unterschied zwischen den Begriffen Gmail und Googlemail gibt und welche Bedeutung beide Namen eigentlich haben. Im Grunde beziehen sich beide Begriffe auf denselben E-Mail-Dienst von Google, doch die Verwendung der unterschiedlichen Bezeichnungen hat eine interessante Hintergrundgeschichte. Im Folgenden wird erklärt, was es mit Gmail und Googlemail auf sich hat und ob Nutzer dadurch Einschränkungen oder Vorteile haben.
Hintergrund der unterschiedlichen Bezeichnungen
Der E-Mail-Dienst von Google wurde ursprünglich als Gmail eingeführt – eine Zusammenziehung der Wörter Google und Mail. Allerdings gab es in einigen Ländern, insbesondere in Deutschland und Großbritannien, rechtliche Probleme mit der Nutzung des Namens Gmail. In Deutschland zum Beispiel beanspruchte ein Unternehmen namens GMX Markenrechte, weshalb Google den Dienst dort statt Gmail als Googlemail bezeichnete. Aus diesem Grund erhielten Nutzer in diesen Regionen E-Mail-Adressen mit der Endung @googlemail.com anstelle von @gmail.com.
Gmail versus Googlemail – Ist das ein Unterschied für den Nutzer?
Auch wenn die Adresse mal mit @gmail.com und mal mit @googlemail.com endet, handelt es sich dennoch um denselben Google-Dienst. Google garantiert, dass E-Mails, die an beide Varianten geschickt werden, im selben Postfach landen. Nutzer können somit E-Mails an beide Adressen empfangen und versenden – es gibt technisch keinen Unterschied in Funktion oder Ausstattung des Postfachs. Es handelt sich lediglich um unterschiedliche Domain-Endungen, die regional bedingt sind.
Aktuelle Situation und Änderungen
In den letzten Jahren hat Google viele der rechtlichen Probleme überwunden, sodass inzwischen Nutzer in Deutschland und anderen betroffenen Ländern ihre E-Mail-Adressen meist mit @gmail.com verwenden können. Das Unternehmen bietet oft die Möglichkeit an, frühere googlemail.com-Adressen auf gmail.com umzustellen, ohne dass Nachrichten verloren gehen oder Accounts neu eingerichtet werden müssen. In der Praxis ist daher der Begriff Gmail heute gebräuchlicher und weithin bekannt, während Googlemail als regionale Ausnahme immer weniger relevant wird.
Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Gmail und Googlemail im Kern denselben E-Mail-Dienst von Google meinen. Die unterschiedliche Benennung entstand durch regionale rechtliche Anforderungen, beeinflusst jedoch nicht die Funktionalität oder Nutzerfreundlichkeit des Dienstes. Für die meisten Anwender ist Gmail die Bezeichnung und Domain der Wahl, wobei Googlemail heute nur noch bei bestimmten Accounts oder aus historischen Gründen verwendet wird.
