Warum öffnet sich ConEmu bei jedem Start im Mini-Fenstermodus?

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  1. Einführung
  2. Hintergrund zum Mini-Fenstermodus
  3. Ursachen für das Öffnen im Mini-Fenstermodus
  4. Wie kann man das Problem beheben?
  5. Fazit

Einführung

ConEmu ist ein beliebter Konsolen-Emulator für Windows, der zahlreiche Optionen zur Anpassung der Fenstergröße und des Verhaltens beim Start bietet. Dennoch berichten manche Benutzer, dass sich ConEmu bei jedem Start automatisch im sogenannten Mini-Fenstermodus öffnet, also mit einer sehr kleinen Fenstergröße, die kaum nutzbar ist. Dieses Verhalten kann verschiedene Ursachen haben und lässt sich meist durch Einstellungen und Konfigurationsparameter beheben.

Hintergrund zum Mini-Fenstermodus

ConEmu besitzt die Fähigkeit, verschiedene Fenstergrößenprofile zu speichern und beim Start anzuwenden. Dazu gehört auch die Option, sich minimal, also im sogenannten Mini-Fenster, zu öffnen. Dieses Mini-Fenster ist oft dazu gedacht, eine sehr kompakte Vorschau oder eine Art Overlay darzustellen. Wenn ConEmu sich regelmäßig in diesem Modus öffnet, obwohl es eigentlich eine größere oder standardmäßige Größe verwenden sollte, liegt meist eine Fehleinstellung oder ein Konflikt in der Konfiguration vor.

Ursachen für das Öffnen im Mini-Fenstermodus

Eine der häufigsten Ursachen ist eine versehentliche Aktivierung der Minimized on Startup oder Quake Style Option. ConEmu besitzt einen sogenannten Quake-Modus, der das Fenster automatisch einblendet und ausblendet und dabei eine bestimmte, oft sehr kleine Fenstergröße verwendet. Ist dieser Modus aktiviert, öffnet sich ConEmu unter Umständen im Mini-Fenstermodus. Ebenso kann es sein, dass in den Einstellungen eine bestimmte Fenstergröße als Standard festgelegt ist, die zu klein ist, oder dass eine Startoption über die Kommandozeile den Mini-Fenstermodus erzwingt.

Weiterhin können gespeicherte Konfigurationen oder Profile dazu führen, dass ConEmu beim Start immer wieder dieselben Parameter nutzt. Wenn beispielsweise beim letzten Speichern die Fenstergröße sehr klein war oder ein Profil aktiv ist, das auf Mini-Fenster eingestellt ist, wird diese Einstellung beim nächsten Start wiederhergestellt. Auch Probleme mit der Konfigurationsdatei selbst, etwa durch Fehler oder beschädigte Dateien, können das Verhalten beeinflussen.

Wie kann man das Problem beheben?

Um zu verhindern, dass ConEmu im Mini-Fenstermodus startet, sollte man zunächst die aktuellen Einstellungen überprüfen. Im Einstellungen-Menü (unter Startup oder Window) lässt sich die Startgröße des Fensters definieren – hier sollte eine angemessene Mindestgröße gewählt werden. Falls der Quake-Modus aktiviert ist und nicht benötigt wird, empfiehlt es sich, ihn zu deaktivieren. Dies kann man ebenfalls im Menü unter den Quake-Style-Einstellungen finden.

Des Weiteren ist es sinnvoll, das Profil zu überprüfen und gegebenenfalls ein neues, korrekt konfiguriertes Profil anzulegen oder das alte Profil zu löschen oder zurückzusetzen. Man kann auch versuchen, die Konfigurationsdateien zu sichern, ConEmu neu zu installieren und die Einstellungen schrittweise neu vorzunehmen, um herauszufinden, welche Einstellung das Problem verursacht. Ist der Mini-Fenstermodus über Startparameter aktiviert, sollte man diese entfernen.

Fazit

Zusammenfassend öffnet sich ConEmu bei jedem Start im Mini-Fenstermodus meist aufgrund einer aktivierten Quake-Style-Funktion, einer falschen Fenstergrößeneinstellung oder einer gespeicherten Profil-Konfiguration, die das kleine Fenster erzwingt. Durch Überprüfung und Anpassung der Einstellungsoptionen, Deaktivierung nicht benötigter Modi und gegebenenfalls Zurücksetzen der Konfiguration kann dieses Problem behoben und ein normales Startverhalten erreicht werden.

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