MSI Afterburner Curve Editor: Wie kann man eine gerade Linie erstellen?

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  1. Einführung in den Curve Editor von MSI Afterburner
  2. Warum möchte man eine gerade Linie im Curve Editor haben?
  3. So erstellt man eine gerade Linie im MSI Afterburner Curve Editor
  4. Was passiert nach dem Erstellen der geraden Linie?
  5. Fazit

Einführung in den Curve Editor von MSI Afterburner

MSI Afterburner ist eines der beliebtesten Tools zur Übertaktung und Überwachung von Grafikkarten. Eines der wichtigsten Features ist der sogenannte Curve Editor, der es ermöglicht, eine individuelle Spannungs- und Frequenzkurve für die GPU einzustellen. Damit lässt sich die Leistung der Grafikkarte optimieren, indem verschiedene Spannungsstufen mit spezifischen Taktfrequenzen verknüpft werden. Häufig möchte man anstelle einer komplexen Kurvenform eine gerade Linie einstellen, um eine konstante Taktfrequenz für alle Spannungspunkte zu gewährleisten.

Warum möchte man eine gerade Linie im Curve Editor haben?

Eine gerade Linie im Curve Editor bedeutet, dass für alle Spannungswerte die gleiche Taktfrequenz eingestellt ist. Dies kann sinnvoll sein, wenn man sicherstellen möchte, dass die GPU bei allen Lastzuständen stabil eine bestimmte Frequenz erreicht, beispielsweise um eine konstante Leistungsabgabe zu gewährleisten oder um unkomplizierte Übertaktungen vorzunehmen. Außerdem hilft eine gerade Linie dabei, unerwartete Schwankungen zu vermeiden, die Maschinen instabil machen könnten.

So erstellt man eine gerade Linie im MSI Afterburner Curve Editor

Im Curve Editor von MSI Afterburner werden die einzelnen Punkte, die Spannung und Frequenz darstellen, manuell mit der Maus angepasst. Um eine gerade Linie zu erhalten, muss man die vertikale Ausrichtung aller Punkte auf den gleichen Frequenzwert bringen. Das bedeutet, dass man jeden Punkt auf der X-Achse (Spannung) behält, während man die Y-Achse (Frequenz) für alle Punkte exakt auf denselben Wert setzt. Praktisch zieht man jeden Punkt im Curve Editor auf die gleiche Höhe, so dass sich eine unveränderte, horizontale Linie ergibt.

Wichtig ist, das Anpassen präzise durchzuführen. Da der Curve Editor in MSI Afterburner keine explizite Funktion zum "Glätten" oder "Geradestellen" besitzt, ist das manuelle Setzen der Punkte der einzige Weg. Ein schneller Tipp: Man kann einen Punkt mithilfe der Tastatur feinjustieren oder darauf achten, dass die Frequenzwerte beim Verschieben in der Statusanzeige gleich bleiben, um so alle Punkte auf den gleichen Wert zu bringen.

Was passiert nach dem Erstellen der geraden Linie?

Hat man eine gerade Linie eingestellt, wird die Grafikkarte bei der jeweiligen Spannung stets mit der gleichen Frequenz betrieben. Das kann beispielsweise dazu führen, dass die GPU bei niedrigen Spannungen einen relativ hohen Takt hält, was mehr Wärme erzeugt, oder bei hohen Spannungen nicht mehr zusätzliche Leistung bringt. Daher sollte man vor dem Einsatz einer solchen Einstellung sicherstellen, dass die Grafikkarte stabil läuft und nicht überhitzt. Gegebenenfalls sind Tests mit Tools wie FurMark oder 3DMark sinnvoll, um die Stabilität zu prüfen.

Fazit

Eine gerade Linie im MSI Afterburner Curve Editor ist eine einfache Möglichkeit, eine konstante GPU-Taktfrequenz über alle Spannungsbereiche einzustellen. Obwohl die Software keine automatische Methode zum Geradestellen der Kurve anbietet, kann die manuelle Anpassung der Frequenzwerte aller Punkte auf den gleichen Wert dieses Ziel erreichen. Wichtig ist es, nach dieser Anpassung die Stabilität und Temperaturen der Grafikkarte im Auge zu behalten.

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