Kann man bei Google Family Link mehrere Eltern hinzufügen?
- Einleitung zu Google Family Link und der Eltern-Kind-Struktur
- Wie viele Elternkonten können in Google Family Link verwendet werden?
- Mehrere Eltern in einer Familiengruppe einrichten
- Einschränkungen und Besonderheiten bei mehreren Eltern
- Fazit
Einleitung zu Google Family Link und der Eltern-Kind-Struktur
Google Family Link ist eine Anwendung von Google, die Eltern ermöglicht, die Smartphones und Tablets ihrer Kinder zu überwachen und zu verwalten. Dabei können sie Zeitlimits setzen, den Zugriff auf Anwendungen kontrollieren und den Standort der Kindergeräte verfolgen. Dabei spielt die Rolle der Eltern eine zentrale Rolle, da sie die Kontrolle und Verwaltung der Kindergeräte übernehmen.
Wie viele Elternkonten können in Google Family Link verwendet werden?
Grundsätzlich ist das Konzept von Google Family Link so gestaltet, dass ein Kindskonto mit einem Elternkonto verknüpft wird. Das bedeutet, dass ein einziges Elternteil die Verwaltung übernimmt. Google Family Link unterstützt jedoch auch die Möglichkeit, eine sogenannte Familiengruppe zu erstellen, in der mehrere Erwachsene - also zum Beispiel beide Elternteile - als Vormund eingetragen werden können. Diese Familiengruppe kann bis zu fünf Erwachsene umfassen, die gemeinsam Berechtigungen für die Kinderkonten haben.
Mehrere Eltern in einer Familiengruppe einrichten
Um mehrere Eltern als Verantwortliche für ein Kind über Google Family Link einzurichten, müssen beide zunächst Mitglied derselben Google-Familiengruppe sein. Der Administrator dieser Gruppe kann dann weitere Erwachsene als Elternteil oder Vormund hinzufügen. Sobald diese eingerichtet sind, haben alle ausgewählten Eltern einen Zugriff auf das Kinderkonto und können Einstellungen ändern sowie Berichte einsehen. Somit ist die gemeinsame Verwaltung durch mehrere Personen möglich.
Einschränkungen und Besonderheiten bei mehreren Eltern
Obwohl mehrere Eltern auf dasselbe Kinderkonto Zugriff haben können, erfolgt die Verknüpfung eines Kindergeräts weiterhin nur mit einem einzigen Google-Konto als primärem Elternteil. Die anderen Eltern erhalten ihre Zugriffsrechte über die Familiengruppe. Es ist wichtig zu beachten, dass manche Funktionen oder Einstellungen eventuell nur vom primären Konto des Familiengruppen-Administrators vollständig ausgeführt werden können. Zudem müssen alle beteiligten Eltern ein Google-Konto besitzen und die entsprechenden Berechtigungen aktiv annehmen.
Fazit
Zusammengefasst ist es möglich, dass bei Google Family Link mehrere Eltern an der Überwachung und Verwaltung eines Kinderkontos beteiligt sind. Dies wird über die Google-Familiengruppe realisiert, in der mehrere Erwachsene als Vormund eingetragen werden können. Dadurch können Mama, Papa oder auch andere Bezugspersonen gemeinsam das Kind schützen und seine Geräteinstellungen kontrollieren. Die Einrichtung erfordert allerdings, dass alle Erwachsenen ein Google-Konto haben und Teil der Familiengruppe sind.
