Kann CPU-Z über die Kommandozeile ausgeführt werden?

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  1. Einleitung
  2. Ausführen von CPU-Z über die Kommandozeile
  3. Weiterführende Hinweise
  4. Fazit

Einleitung

CPU-Z ist ein weit verbreitetes Programm zur detaillierten Analyse und Anzeige von Systeminformationen, insbesondere CPU-Daten, wie Taktfrequenz, Cache-Größen, Mainboard-Modelle und Speicherinformationen. Üblicherweise wird CPU-Z als grafische Anwendung unter Windows verwendet. Viele Anwender möchten jedoch CPU-Z über die Kommandozeile ausführen, um Systemdaten automatisiert auszulesen oder in Skripten zu verwenden.

Ausführen von CPU-Z über die Kommandozeile

Grundsätzlich kann CPU-Z auch über die Kommandozeile gestartet werden, allerdings bietet das Programm selbst keine umfassende Befehlszeilen-Schnittstelle, wie es etwa bei rein textbasierten Tools der Fall ist. Das heißt, CPU-Z öffnet standardmäßig sein grafisches Benutzerinterface. Dennoch existieren bestimmte Parameter, mit denen CPU-Z gesteuert werden kann, um etwa einen Report zu erzeugen.

Ein häufiger Anwendungsfall bei Kommandozeilenaufrufen ist das Exportieren eines Systemberichts in Form einer Text- oder XML-Datei ohne die manuelle Bedienung der GUI. Dabei kann CPU-Z mit folgenden Parametern gestartet werden, um direkt einen Report zu speichern und sich danach zu schließen:

cpuz.exe -txt=filename.txt

Oder bei der 64-Bit-Version:

cpuz_x64.exe -txt=filename.txt

Dadurch erzeugt CPU-Z einen Text-Report der Systeminformationen, der unter filename.txt gespeichert wird. Dieses Verhalten ermöglicht es, den CPU-Z-Aufruf in Batch-Skripten oder Automatisierungsprozessen einzubinden.

Weiterführende Hinweise

Wichtig ist, dass CPU-Z zum Zeitpunkt des Aufrufs vollständig im gewünschten Verzeichnis liegt und mit der richtigen Dateiversion (32-Bit oder 64-Bit) gestartet wird. Außerdem ist es empfehlenswert, die aktuellste Version der Software zu verwenden, da neue Versionen eventuell zusätzliche Kommandozeilenparameter unterstützen oder Fehler beheben.

Die offizielle Dokumentation von CPU-Z ist eher spärlich, was die Kommandozeilenoptionen betrifft, aber Community-Foren und Nutzerberichte bestätigen die Möglichkeit, Systemreports über Parameter wie -txt= zu erstellen. Andere typische Optionen wie das automatische Starten oder das Unterdrücken des Fensters sind nicht offiziell dokumentiert und daher wenig verlässlich.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass CPU-Z zwar keine umfassende Befehlszeilenschnittstelle besitzt, aber dennoch über die Kommandozeile mit bestimmten Parametern gestartet werden kann, um etwa Systemberichte in Textdateien zu exportieren. Dies macht CPU-Z trotz seines GUI-Schwerpunkts für die Nutzung in automatisierten Szenarien zumindest teilweise geeignet.

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