Ist NewsBlur Open Source?

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  1. Was ist NewsBlur?
  2. Ist NewsBlur als Software Open Source?
  3. Bedeutung der Open-Source-Komponente von NewsBlur
  4. Alternativen und zukünftige Entwicklungen
  5. Fazit

Was ist NewsBlur?

NewsBlur ist ein webbasierter RSS-Reader, der Nutzern ermöglicht, ihre Nachrichtenquellen und Feeds zentral zu verwalten und zu lesen. Er bietet eine Vielzahl von Funktionen, wie das Markieren von Artikeln, das Teilen von Inhalten und das Anpassen der Darstellung der Nachrichten. NewsBlur unterstützt sowohl persönliche als auch soziale Nutzung und kann sowohl über einen Webbrowser als auch über mobile Apps genutzt werden.

Ist NewsBlur als Software Open Source?

Im Hinblick auf die Frage, ob NewsBlur Open Source ist, muss man differenzieren. Der ursprüngliche Gründer Jonathan Stone hat NewsBlur tatsächlich im Jahr 2010 als Open-Source-Projekt gestartet. Der Quellcode wurde auf Plattformen wie GitHub veröffentlicht und war somit öffentlich zugänglich. Allerdings ist die aktuelle Hauptversion von NewsBlur nicht vollständig Open Source. Zwar existieren noch Teile des Codes, die öffentlich bleiben, aber ein Großteil der fortlaufenden Entwicklung und der gehosteten Version des Dienstes ist proprietär.

Bedeutung der Open-Source-Komponente von NewsBlur

Die Teile des Quellcodes, die weiterhin Open Source sind, erlauben Entwicklern und technisch versierten Nutzern, eigene Instanzen von NewsBlur zu installieren und anzupassen. Das bedeutet, dass man NewsBlur auf einem eigenen Server betreiben kann, was für Datenschutz und individuelle Anpassung von Vorteil ist. Dennoch ist der offizielle, gehostete Dienst, den viele Nutzer verwenden, ein kommerzielles Angebot mit zusätzlichen Features, die nicht vollständig offen gelegt werden.

Alternativen und zukünftige Entwicklungen

Da NewsBlur nur teilweise Open Source ist, suchen einige Nutzer nach vollständig offenen Alternativen, die ebenfalls ein gutes RSS-Erlebnis bieten. Projekte wie Tiny Tiny RSS oder FreshRSS sind durchweg Open Source und können selbst gehostet werden. Dennoch bleibt NewsBlur für viele trotz des proprietären Teils eine beliebte Wahl, vor allem durch seine Feature-Vielfalt und Benutzerfreundlichkeit.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass NewsBlur ursprünglich als Open-Source-Projekt gestartet wurde, heute aber in einer Mischung aus offenen und proprietären Komponenten betrieben wird. Während der Dienst als Ganzes nicht komplett Open Source ist, gibt es dennoch offene Teile, die es technisch versierten Anwendern ermöglichen, NewsBlur selbst zu hosten. Wer also explizit auf Open Source Wert legt, sollte die jeweiligen Komponenten genau prüfen oder auf vollständig offene Alternativen zurückgreifen.

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