DJI Mimo: Wie kann ich den Hintergrund in Videos unscharf machen?

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  1. Einleitung
  2. Der Hintergrundeffekt und seine Anwendung in DJI Mimo
  3. Tipps zur Erzeugung eines unscharfen Hintergrunds während der Aufnahme
  4. Nachbearbeitung: Hintergrundunschärfe mit DJI Mimo oder Alternativen
  5. Fazit

Einleitung

Die DJI Mimo App ist die begleitende Software für die DJI Osmo Mobile Gimbals und andere DJI Kameraprodukte. Sie bietet zahlreiche Funktionen zur Steuerung und Verbesserung der Videoaufnahmequalität. Ein beliebter Effekt bei Videoproduktionen ist das unscharf Stellen des Hintergrunds, um das Hauptmotiv hervorzuheben und professionelle Aufnahmen zu erzielen. Doch wie genau funktioniert der Blur Background-Effekt in der DJI Mimo App und wie kann man ihn nutzen?

Der Hintergrundeffekt und seine Anwendung in DJI Mimo

Die DJI Mimo App selbst bietet keine direkte, automatische Funktion zum Unschärfen des Hintergrunds einer Aufnahme. Da es sich meist um Smartphone- oder Kompaktkameras handelt, die keinen optischen Tiefenschärfen-Effekt wie eine DSLR mit großer Blendenöffnung erzeugen, kann die Unschärfe des Hintergrunds oft nicht ausschließlich über die Kamera-Einstellungen realisiert werden. Stattdessen wird die Tiefenunschärfe durch Kombination von Hardware (Kamera mit großem Sensor und lichtstarker Optik) und Software realisiert.

In der DJI Mimo App kann man allerdings mit verschiedenen Modi wie Porträt- und Videoeffekten arbeiten, um das Motiv hervorzuheben. Weiterhin gibt es die Möglichkeit, nachträgliche Bearbeitungen mithilfe von Drittanbieter-Software durchzuführen, wenn die DJI Mimo App selbst keine direkte Blur-Funktion für den Hintergrund anbietet.

Tipps zur Erzeugung eines unscharfen Hintergrunds während der Aufnahme

Wenn der unscharfe Hintergrund während der Aufnahme gewünscht ist, spielt die physikalische Kameraqualität eine wichtige Rolle. Ein Objektiv mit großer Blendenöffnung (kleine Blendenzahl, z.B. f/1.8) erzeugt eine geringe Tiefenschärfe, die den Hintergrund natürlich verschwimmen lässt. Bei der Verwendung von DJI Osmo Mobile Gimbals in Verbindung mit Smartphones sollte darauf geachtet werden, dass das Smartphone eine geeignete Kamera mit Porträtmodus oder ähnlichen Funktionen besitzt, die Tiefeninformationen erfassen können.

Während der Aufnahme mit DJI Mimo kann man zudem den Fokuspunkt manuell auf das Hauptmotiv legen, sodass alles im Hintergrund automatisch weniger scharf erscheint. Häufig unterstützen Smartphones auch Software-Porträtmodi, um die Tiefenunschärfe in Echtzeit zu simulieren, diese Integration kann jedoch von Modell zu Modell variieren.

Nachbearbeitung: Hintergrundunschärfe mit DJI Mimo oder Alternativen

Die DJI Mimo App besitzt grundlegende Videobearbeitungsfunktionen, ist aber auf professionelle Hintergrundunschärfefilter beschränkt und unterstützt meist keine komplexen Tiefenkarten-basierte Blur-Effekte. Für einen echten, realistischen Blur-Effekt im Hintergrund empfiehlt es sich daher, die aufgenommenen Videos in spezialisierten Videobearbeitungsprogrammen wie Adobe Premiere Pro, Final Cut Pro oder sogar mobilen Apps wie InShot oder CapCut zu bearbeiten. Dort können verschiedenen Blur-Filter mit Maskierung platziert werden, um nur den Hintergrund unscharf zu stellen und das Motiv scharf zu halten.

Alternativ bieten manche moderne Smartphones und Apps beim Drehen im Porträtmodus bereits eine simulierte Hintergrundunschärfe an, die sich in der DJI Mimo aufgenommenen Videos jedoch nur bei Verwendung der integrierten Kamera-Apps und Exporten von dort erzielen lässt.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass DJI Mimo als App keine direkte und vollautomatische Funktion bietet, um den Hintergrund unscharf zu machen. Um einen Blur-Effekt zu erzielen, sind die Kombination aus guter Kamerahardware, manueller Fokussierung und gegebenenfalls der nachträglichen Bearbeitung in externen Programmen entscheidend. Wer schnelle Ergebnisse sucht, sollte das Smartphone mit integriertem Porträtmodus nutzen und zusätzlich das Video in Bearbeitungsapps optimieren.

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