Wie überprüfe ich die Kernel-Version meines Galaxy S6?

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  1. Vorbereitung: Gerät entsperren und Einstellungen öffnen
  2. Direkter Weg über „Info zu Telefon“
  3. Alternativer Weg über „Software‑Informationen“
  4. Überprüfen per ADB (für Fortgeschrittene)
  5. Worauf achten beim Lesen der Kernel‑Angabe
  6. Wenn die Angabe fehlt oder unklar ist

Vorbereitung: Gerät entsperren und Einstellungen öffnen

Schalte dein Galaxy S6 ein und entsperre es. Öffne die App „Einstellungen“ (Zahnrad-Symbol). Die folgenden Schritte erfolgen nur innerhalb der System‑Einstellungen; du brauchst keine speziellen Apps oder Root‑Rechte, nur normalen Gerätezugang.

Direkter Weg über „Info zu Telefon“

Scrolle in den Einstellungen nach unten bis zum Eintrag „Info zu Telefon“ oder „Geräteinformationen“ (je nach Android‑ oder Samsung‑Menübezeichner). Tippe darauf, um eine Übersichtsseite mit Modell, Android‑Version, Build‑Nummer und weiteren Angaben zu öffnen. Auf dieser Seite findest du den Eintrag „Kernel‑Version“. Dort wird die genaue Kernel‑Version als Text angezeigt, meist in Form von Kernel‑Name, Versionsnummer und Kompilierdatum (z. B. „3.10.61-xxxxxxx ...“). Notiere die angezeigte Nummer, falls du sie für Support oder Vergleiche brauchst.

Alternativer Weg über „Software‑Informationen“

Falls „Info zu Telefon“ Untereinträge hat, wähle „Software‑Informationen“. Auch hier ist die Kernel‑Version aufgeführt; manchmal ist die Anzeige ausführlicher und zeigt zusätzlich die genaue Build‑ID und den Kompilierzeitpunkt.

Überprüfen per ADB (für Fortgeschrittene)

Wenn du ein USB‑Kabel und einen PC zur Verfügung hast und ADB (Android Debug Bridge) eingerichtet ist, kannst du das Galaxy S6 per USB verbinden, USB‑Debugging in den Entwickleroptionen aktivieren und im Terminal den Befehl adb shell uname -r oder adb shell cat /proc/version ausführen. Diese Befehle geben dir die Kernel‑Version und weitere Details zurück. Dieser Weg erfordert technische Vorkenntnisse und das Aktivieren der Entwickleroptionen.

Worauf achten beim Lesen der Kernel‑Angabe

Die Kernel‑Version enthält oft mehr als nur die Nummer: Neben der Hauptversionsnummer (z. B. 3.10.61) kannst du ein Präfix oder Suffix mit einem Herstellercode, einem Patchlevel und dem Kompilierdatum sehen. Für Kompatibilität oder Sicherheitsfragen ist primär die Hauptversionsnummer und das Patchdatum relevant. Hersteller‑ oder ROM‑Spezifische Kernel können von der „Stock“ Google‑Kernelnummer abweichen.

Wenn die Angabe fehlt oder unklar ist

Sollte in den Einstellungen keine Kernel‑Version angezeigt werden oder der Eintrag unleserlich sein, starte das Gerät neu und überprüfe erneut. Bei stark modifizierten Custom ROMs kann die Anzeige anders lauten; in diesem Fall hilft der ADB‑Weg oder die Installation einer vertrauenswürdigen System‑Info‑App aus dem Play Store (z. B. CPU‑Z), sofern du das möchtest.

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